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Stadt Wolfsburg Doch kein Losverfahren am Gymnasium Fallersleben
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Doch kein Losverfahren am Gymnasium Fallersleben
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10:00 16.05.2019
Schulzentrum Fallersleben: Es gibt noch freie Plätze am Gymnasium. Quelle: Archiv
Wolfsburg

601 Unterschriften hatten die Elternvertreter der Grundschulen Ehmen, Mörse, Sülfeld und Fallersleben gesammelt und an die Stadt übergeben. Ihr Ziel: Die Einrichtung einer Fünfzügigkeit am Fallersleber Gymnasium schon in diesem Jahr. Auch der Fallersleber Ortsrat hatte lautstark darauf gepocht. Die Stadtverwaltung stellte am Mittwochnachmittag die aktuellen Anmeldezahlen für die Wolfsburger Schulen im Schulausschuss vor. Und siehe da: Die Befürchtungen erwiesen sich als Sturm im Wasserglas.

Am Gymnasium Fallersleben gab es 106 Anmeldungen bei 120 Plätzen

120 Plätze stehen derzeit in Fallersleben – wie auch an den anderen Wolfsburger Gymnasien – zur Verfügung, Anmeldungen gab es lediglich 106 – darunter 14 Kinder aus den Landkreisen Gifhorn und Helmstedt. Damit können zumindest für Fallersleben alle Wünsche erfüllt werden. Mehr noch: 14 weitere Eltern haben die Möglichkeit, ihr Kind während der Nachmeldephase am 20. und 21. Mai für das Gymnasium in Fallersleben anzumelden.

Ortsbürgermeisterin: Protest der Eltern war berechtigt

Hans-Georg Bachmann (SPD) mahnte angesichts der nun feststehenden Zahlen zu mehr Besonnenheit. Er plädierte dafür, nicht frühzeitig ein Fass aufzumachen. „Da sollte wir alle gelassener sein.“ Das wollte Bärbel Weist (PUG), Ortsbürgermeisterin von Fallersleben, nicht einfach so stehen lassen. Die Proteste der Eltern seien berechtigt gewesen. „Im letzten Jahr wurde teilweise unsensibel mit den Eltern und Kindern umgegangen, es gab einige Härtefälle.“

Kein Losverfahren für Wolfsburger Schüler

Die konnten in diesem Jahr übrigens vollständig vermieden werden – zumindest für Wolfsburger Kinder. Am Ratsgymnasium meldeten sich 131 Kinder an. Zwar musste ein Losverfahren durchgeführt werden, Wolfsburger Kinder waren davon aber genauso wenig betroffen wie am Phoenix-Gymnasium (144 Anmeldungen).

Als alternative Schule für alle mit Lospech fällt als erstes das Albert-Schweitzer Gymnasium ins Auge. Hier gibt es noch 69 freie Plätze, am THG sind es nur fünf.

Insgesamt wurden 547 Kinder an den Wolfsburger Gymnasium angemeldet. Vor der Nachmeldephase gibt es also noch 53 freie Plätze. Die Anwahlquote beträgt damit 50 Prozent – und ist damit etwas niedriger als noch im Vorjahr.

Von Steffen Schmidt

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