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Stadt Wolfsburg Diskussion um Kindertagespflege: Nur zwei Politiker ließen sich blicken
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Diskussion um Kindertagespflege: Nur zwei Politiker ließen sich blicken
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16:08 24.03.2019
Diskussion zur Kindertagespflege: SPD-Bundestagsabgeordneter Falko Mohrs (li.) stellte sich den Fragen der Berufsvereinigung der Kindertagespflegepersonen. Quelle: Foto: B.Schulze
Wolfsburg

Sie sind eine relativ junge Vereinigung, die sich hier bereits bundesweit etabliert hat: die Berufsvereinigung der Kindertagespflegepersonen (KTP). Doch ihre Herausforderungen sind immens. Sie sorgen dafür, dass die Politik eines ihrer wichtigsten Versprechen einhalten kann: einen Platz für jedes Kind im Kindergarten - oder eben in einer jener Betreuungsfamilien, von denen es in Niedersachsen mittlerweile über 6000 gibt.

Regionalgruppe will mehr in die Öffentlichkeit

Weil aber die Politik dem KTP-Beruf und den Ansprüchen der Betreuerfamilien offenbar wenig Aufmerksamkeit schenkt, will man verstärkt an die Öffentlichkeit treten. Grund genug für die Regionalgruppe Wolfsburg unter Leitung von Sprecherin Anja Meyer, zu einer Tagung in die VW-Stadt einzuladen. 40 Frauen waren in die Kreuzkirche gekommen. Und zwei Herren als Gäste: Falko Mohrs (SPD), Mitglied des Bundestages und Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses, sowie Frank Roth(CDU), Stellvertreter im JHA.

„Teilweise ohne Absage“

Es fehlten allerdings andere Parteien und namhafte Vertreter der Verwaltung, die zu einer Podiumsdiskussion geladen waren. „Teilweise ohne Absage“, so monierte Alexandra Bayram von der Wolfsburger Gruppe. Zweite Sprecherin Lilli Schmal: „Wir hätten gern die Gelegenheit genutzt, unsere Sorgen zu vermitteln und Kontakte auszubauen.“

Einheitliche Ausbildung für Tagespflegepersonen

Aus Berlin war nämlich die Bundessprecherin der Berufsvereinigung, Ariane Schneider-Müllenstädt, gekommen, um die Wünsche und Probleme von 43.000 Tagespflegepersonen bundesweit aufzuzeigen: Da ging es um eine einheitliche Berufsausbildung, um eine geregelte Entlohnung mit möglichst einheitlichen Stundensätzen und nicht zuletzt um ein offensichtliches Versäumnis, das Wolfsburg betrifft: während nämlich der Gesetzgeber 40 Prozent finanzielle Förderung zwingend vorschreibt, begnügt sich Wolfsburg mit 30 Prozent Bezuschussung. Falko Mohrs versprach, dies im Expertenkreis zu prüfen und notfalls nachzuarbeiten. Frank Roth empfahl der Wolfsburger Regionalgruppe, sich künftig in der Stadt offensiver zu zeigen. Beispielsweise als Bürgervertretung im Jugendhilfeausschuss.

Insgesamt zeigten die 40 Frauen bei der Tagung in Wolfsburg schließlich eine recht kämpferische Gesinnung. Mit Worthülsen lasse man sich nicht länger abspeisen. Sprecherin Anja Meyer: „Es gilt schließlich, eine wunderschöne, dankbare Berufung in eine sichere Zukunft zu führen.“

Von Burkhard Heuer

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