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Stadt Wolfsburg Digitalisierung tänzerisch interpretiert: Tanzendes Theater mit neuem Stück
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Digitalisierung tänzerisch interpretiert: Tanzendes Theater mit neuem Stück
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20:00 13.08.2019
Das Handy immer dabei. Im neuen Stück des Tanzenden Theaters geht es um Digitalisierung. Quelle: Robert Stockamp
Stadtmitte

Die einen nehmen es einfach hin, den anderen macht es Angst: Digitalisierung ist in aller Munde, auch wenn die Definition oft unklar ist. Mit „Die Zukunft war schon immer schrecklich“ nimmt sich das Tanzende Theater Wolfsburg der Thematik an und beleuchtet sie von allen möglichen Seiten.

„Ich habe wirklich sehr viel recherchiert für dieses Stück“, betont Cinzia Rizzo, die das Skript geschrieben hat und auch Regie führt. Sie hat sich genau informiert, was es mit der Künstlichen Intelligenz wirklich auf sich hat und hat für sich selbst viel dazu gelernt.

„Vieles ist kein Science Fiction mehr“

„Man muss sich schon genau damit beschäftigen, dann merkt man, was KI eigentlich ist; dass sie noch lange nicht so weit ist, wie manche befürchten“, sagt Cinzia Rizzo. Auch für die anderen Beteiligten ist überraschendes zutage gekommen. „Ich war schon überrascht, was alles inzwischen schon gar kein Science Fiction mehr ist, sondern tatsächlich funktioniert“, erklärt Britta Rollar-Lemme.

Gemeinsam mit Daniel Martins hat sie die tänzerische Leitung bei dem Stück. Das besondere dabei: Martins und Rollar-Lemme bringen die Tänzer des TTW#Eins mit dem Nachwuchs der Junior Compagnie auf die Bühne.

Die Zusammenarbeit der beiden Generationen zeigt im Dialog miteinander ebenfalls auf, wie unterschiedlich das Thema Digitalisierung wahr genommen wird. „Für die Jüngeren ist das einfach etwas selbstverständliches. Die wachsen damit auf“, erklärt Cinzia Rizzo.

Yannik Spyra, Bettina Paletta, Daniel Martins und Marcus Musiol (von links) spielen sehr unterschiedliche Charaktere in dem Stück Quelle: Robert Stockamp

Vier unterschiedliche Protagonisten

In dem Stück sind es vier unterschiedliche Protagonisten, durch die das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet wird. Es gibt den Neurotiker (Martins), der an Verschwörungstheorien glaubt, dann noch die Umweltbewusste (Bettina Paletta), die ihre Plastik-freien Flaschen im Geschirrspüler wäscht.

Außerdem ist da noch der Nostalgiker (Musiol), der mit dem neuen Kram anscheinend nicht zu tun haben will. Und schließlich gibt es noch den Studenten (Yannik Spyra), der das Thema „Digitalisierung“ für seine Bachelorarbeit nutzen möchte.

Verarbeitet wird die Geschichte in Schauspiel, Tanz und Gesang. Somit ist „Die Zukunft war schon immer schrecklich“ die erste Produktion des Tanzenden Theaters seit längerem, in der alle Darstellungsformen mal wieder zusammen kommen.

Der Blick aufs Handy fokussiert

In einer frühen Szene geht es tänzerisch noch sehr plakativ zu. Die Tänzerinnen und Tänzer bewegen sich durch den Raum, ohne einen Blick von ihrem Handy zu nehmen. Das ist sicherlich so ziemlich das erste Bild, das einem in den Kopf kommt, wenn man an Digitalisierung denkt. Das Stück verspricht jedoch im weiteren Verlauf sehr viel subtiler und spannender zu werden.

Premiere ist am Samstag, 14. September, um 20 Uhr. Es gibt noch für alle Vorstellungen Karten.

Von Robert Stockamp

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