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Stadt Wolfsburg Dieselstraße soll komplett vierspurig werden
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Dieselstraße soll komplett vierspurig werden
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06:00 07.05.2019
Verbreiterung geplant: Die Dieselstraße soll komplett vierspurig ausgebaut werden. Quelle: Sebastian Bisch
Wolfsburg

Ein Baugebiet nach dem anderen entsteht in Wolfsburg. Deshalb muss die Stadt die Infrastruktur ausbauen. Ein ganz wichtiges Projekt ist der vierspurige Ausbau der Dieselstraße zwischen Lerchenweg und Zollstraße, aber auch der Bau der so genannten Grünen Route, auf der ÖPNV und Radverkehr schnell rollen sollen. Über beides diskutiert der Planungs- und Bauausschuss am Donnerstag, 9. Mai, um 16 Uhr im Rathaus.

Planungskosten: 490.000 Euro

Die Anfänge der Grünen Route sind schon zu sehen: der sehr breite Radweg zwischen Steimker Berg und Nordsteimke. Für den Ausbau der Dieselstraße zwischen Lerchenweg bis Zollstraße sollen bald die Planungen anlaufen. Dafür sind Kosten von 490.000 Euro veranschlagt. Der Planungs- und Bauausschuss berät am Donnerstag, weitere Gremien folgen, am Ende entscheidet der Rat – voraussichtlich am 22. Mai

5000 neue Wohneinheiten sollen in Wolfsburgs Südosten entstehen, eine verkehrliche Anpassung ist zwingend erforderlich. Die Verwaltung soll nun das beschlossene Verkehrskonzept konkretisieren und die Umsetzung vorbereiten. Danach soll der „Verkehrsfluss des motorisierten Individualverkehrs auf der Achse Dieselstraße-L290 gebündelt und die Leistungsfähigkeit verbessert werden“.

Umweltaspekt im Vorfeld klären

Dazu müsse die Dieselstraße durchgängig vom St.-Annen-Knoten bis zur L 290 auf vier Hauptstreifen ausgebaut werden, sagen Experten. Der Abschnitt vom St. Annen Knoten bis zum Lerchenweg ist bereits vierspurig, nun muss der Bereich vom Lerchenweg bis zur Zollstraße (L 290) im Detail untersucht werden. In diesem Zuge ist eine Verbreiterung der Dieselstraße um zwei Fahrspuren vorgesehen. Um keine Zeit zu verlieren, würden die „erforderlichen Kartierungen zur Bestimmung der Linie auch unter ökologischen Gesichtspunkten“ vorab durchgeführt. Zwei Pflanzperioden seien zu berücksichtigen.

Zu den Kosten der Baumaßnahme sagt Stadtpressesprecher Ralf Schmidt: „Eine Aussage ist erst bei einem entsprechenden Detaillierungsgrad der Planung im Zuge der Objektvorlage möglich.“ Für die Maßnahme werden parallel Fördermöglichkeiten geprüft.

Alternative Grüne Route

Wolfsburger sollen verstärkt ÖPNV und Fahrrad nutzen. Deshalb erarbeiteten Experten die „Alternative Grüne Route“ (AGR). Sie soll eine schnelle und ökologische Alternative zum motorisierten Individualverkehr sein. Über den aktuellen Stand informiert die Stadtverwaltung ebenfalls am Donnerstag, 9. Mai, um 16 Uhr den Planungs- und Bauausschuss , der im Rathaus tagt

Die künftige Streckenführung hat der Rat bereits beschlossen: Sie soll von der Reislinger Straße bis zum Hehlinger Kreisel führen. Die Route hat eine eigene Busspur, die vom ZOB über die Reislinger Straße durch das Baugebiet Steimker Gärten in parallelen Spuren über die Nordsteimker Straße zum Hehlinger Kreisel führt. Damit bindet sie die großen Baugebiete Steimker Gärten und Sonnenkamp an den schnellen ÖPNV an, erklärt die Verwaltung. Die Stadt hat sich für ein Bussystem entschieden, ein Stadtbahnnetz, das mal im Gespräch war, solle nicht weiter verfolgt werden.

Das Konzept sieht so aus: Zu der Alternativen Grünen Route gehören eine zweispurige Bustrasse von 6,5 Meter und ein 2,5 Meter breiter Geh-/Radweg, die ein Grünstreifen trennt. Die durch die Trasse zerschnittenen bestehenden Geh- und Radwege werden durch den neuen Geh-/Radweg wieder verbunden. Außerdem wird das Baugebiet Steimker Gärten durch die neuen Geh-/Radwege an die bestehenden Wege angeschlossen. Die Zufahrt der Busse von der Reislinger Straße in die Trasse wird als freier Rechtsabbieger geplant. Für die Ausfahrt ist eine Ampel geplant, die nach Bedarf schaltet

Von Sylvia Telge

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