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Stadt Wolfsburg Werkswohnungen: Ende des Booms ist nicht in Sicht
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Werkswohnungen: Ende des Booms ist nicht in Sicht
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00:20 17.02.2019
So soll der Quartiersplatz in den Steimker Gärten aussehen. Das Hauptgebäude am Platz ist das Projekt „PromenadenCarré“ der Architekten Reichelt und Stauth aus Braunschweig. Quelle: VWI
Wolfsburg

Meine Firma, mein Vermieter: Mitarbeiterwohnungen werden immer beliebter – auch bei Volkswagen Immobilien (VWI) in Wolfsburg. Die Tochtergesellschaft des Automobilkonzerns VW, die gerade 66 Jahre alt geworden ist, baut und plant derzeit hunderte neue Wohnungen – und ein Ende des Booms ist noch längst nicht in Sicht.

Konzern wirbt Mitarbeiter mittles passender Wohnung

Galten Werkswohnungen einst als verstaubt, erleben sie bei Wohnungsbaugesellschaften wie der VWI derzeit eine Renaissance. Immer mehr Unternehmen werben in Zeiten der Wohnungsnot mit eigenen Immobilien um Fachkräfte. Das hilft bei der Personalsuche. „Unser Ziel ist es, den Konzern als Top-Arbeitgeber eben dabei zu unterstützen“, sagt VWI-Pressesprecher Tobias Fruh.

Volkswagen Immobilien vermietet rund 9300 Wohnungen in Wolfsburg

Derzeit vermietet VWI rund 9300 Wohnungen. „Das Angebot reicht vom möblierten Appartement für Geschäftsleute, die aus dem Ausland zurückkehren, bis zur Fünf-Zimmer-Wohnung“, sagt Ulrich Sörgel, Leiter für Wohnimmobilien. Das Gros bilden allerdings Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen.

Nahezu keine Leerstände mehr

Standen bei VWI bis vor zehn Jahren noch bis zu acht Prozent der Wohnungen leer, sind die vergünstigten Immobilien angesichts rasant steigender Nachfrage nun wieder gefragt. Seit 2012 liegt die Leerstandsquote bei unter einem Prozent.

Mieter sind bei weitem nicht nur Werksangehörige

Interessant ist die Mieterstruktur: Ein Drittel sind VW-Rentner, ein weiteres Drittel aktuell bei VW Beschäftigte und der Rest kommt aus dem Umfeld des Konzerns. Aktuell gibt es für VWI-Wohnungs-Interessenten eine lange Warteliste: rund 1800 Personen sind als „wohnungssuchend“ gemeldet. Pro Monat werden laut Fruh allerdings nur zwischen 70 und 80 Wohnungen frei.

Die Mieten bei VWI orientieren sich laut Fruh grundsätzlich am Marktpreis, liegen aber eher unter dem Schnitt. Da sich in Wolfsburg rund 60 Prozent der Wohnungen in den Händen der Wohnungsbaugesellschaften befinden, sei die durchschnittliche Nettokaltmiete von 6,46 Euro pro Quadratmeter in der Volkswagenstadt aber ohnehin relativ niedrig.

Die Zukunft heißt: Intelligente, smarte Gebäude

Und wie geht es in Zukunft bei Volkswagen Immobilien weiter? Mit 66 Jahren fängt ja laut Udo Jürgens das Leben erst richtig an. „Eine große Herausforderung ist es sicherlich, zu verstehen, was die Mieter perspektivisch wollen. Wichtig ist am Automobilstandort sicherlich die Verbindung von Wohnen mit der E-Mobiliät. Und dabei sehen wir die Steimker Gärten als eine Art Reallabor“, sagt Fruh. Gleichzeitig gehe es um intelligente, smarte Gebäude, nachhaltiges Bauen und lebenswerte Quartiere.

Von Michael Lieb

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