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Stadt Wolfsburg Abbrucharbeiten liegen im Zeitplan
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Abbrucharbeiten liegen im Zeitplan
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19:38 28.06.2019
Schotterwüste: Der Abbruch der Hochhäuser an der Dessauer Straße schreitet gut voran. Quelle: Roland Hermstein
Westhagen

Trotz des unerwarteten Asbestfundes liegt die Neuland beim Abriss der Gebäude an der Dessauer Straße bislang im Zeitplan. „Wir haben den ersten Bauabschnitt (Hausnummern 34-22) innerhalb unseres Zeitplans abgebrochen und befinden uns in der Ausschreibung für den zweiten Teil“, so Janina Thom, Pressesprecherin bei der Neuland.

Abriss gestaltet sich schwieriger

Während der Faktor Zeit also kaum beeinträchtigt wird, gilt das nicht für den zu leistenden Aufwand und die Projekt-Kosten. „Geplant war ein Abbauen der Außenwände und danach das Wegknabbern der restlichen Gebäude“, informiert Thom. Das ist nun aufgrund der asbesthaltigen Abstandhalter zwischen den Gebäuden nicht mehr möglich. „Nun müssen die Gebäude komplett auseinandergebaut werden, um die kleinen Asbestplättchen händisch zu entfernen“, so Thom. Das erhöht natürlich den Aufwand.

Projekt wird 3,5 Millionen teurer

Das wiederum bleibt natürlich auch nicht ohne finanzielle Folgen. „Die Kosten für das Projekt steigen um rund 3,5 Mio. Euro“, berichtet die Neuland-Sprecherin. Bisher war man bei dem Gesamtprojekt, das den Rückbau der Gebäude mit den Hausnummern 14 bis 34 umfasst, von Gesamtkosten etwa 6,6 Millionen Euro ausgegangen. Nun müssen für beide Bauabschnitte zusammen mehr als 10 Millionen Euro in die Hand genommen werden.

Impressionen von den Abrissarbeiten in der Dessauer Straße.

Insbesondere für den zweiten Bauabschnitt (Abbruch der Hausnummern 20-14) schlägt der Asbestfund mit einer umfangreicheren Ausschreibung inklusive Kostensteigerung zu Buche. „Wir haben dafür weitere Fördergelder beantragt und warten auf eine Zusage“, so Thom.

Stadtrat entscheidet über weitere Fördermittel

Dabei kann die Neuland durchaus zuversichtlich. Im Bau- sowie im Finanzausschuss gab es bereits grünes Licht für die weitere Bezuschussung aus dem Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt, über welches das Projekt bereits mit 3,7 Millionen Euro gefördert worde. Endgültig wird der Stadrat in seiner Sitzung am Mittwoch, 3. Juli, über die neuerlichen Fördergelder entscheiden.

Von Steffen Schmidt

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