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Stadt Wolfsburg Deshalb trug Ulrich Tukur auf der Bühne Pyjama...
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Deshalb trug Ulrich Tukur auf der Bühne Pyjama...
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14:00 06.12.2019
Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys: Günter Märtens und Kalle Mews (auf dem Schoß) als Bauchredner mit Puppe. Quelle: Robert Stockamp
Stadtmitte

Einen urkomischen und musikalisch hochwertigen Abend bescherten Ulrich Tukur und seine Rhythmus Boys dem Publikum im sehr gut besuchten Scharoun-Theater am Donnerstagabend. Der bekannte Fernsehschauspieler und seine drei Mitstreiter sorgen an dem zweieinhalbstündigen, aber sehr kurzweiligen Abend für tosenden Applaus.

Ulrich Tukur: Im weitesten Sinne ging es um den Mond...

„Grüß’ mir den Mond“ heißt das aktuelle Programm, mit dem Tukur und die Rhythmus Boys derzeit durchs Land touren. Da geht es um den Mond im weitesten Sinne. Tukur am Klavier, mit Gesang, der immer dann am stärksten war, wenn es in den 20er-Jahre-Schlager ging. Dazu gab es wirre, explodierende Moderationen.

Und in vermeintlich falschem Englisch enttarnte Ulrich Tukur an einer Stelle das Prinzip des Abends: „I want to make a lunatic show“, wobei sich lunatic auf Luna (Mond) beziehen sollte, in der direkten Übersetzung aber „durchgedreht“ bedeutet.

Scharoun Theater: Songs von Glen Miller und Cole Porter

So war es denn auch. Denn diesen Satz hätte er angeblich seinem guten Freund Glen Miller gesagt. Genauso habe er den Jazzkomponisten Cole Porter zu Songs wie „Night And Day“ inspiriert. Geboren sei er 1871. Er kam gerne mal im Moderieren vom Hundertsten ins Tausendste, manövrierte sich dabei sehr witzig von einer charmanten Lüge in die nächste.

Nur bei der Ilse Werner, da hatte er nicht geflunkert. Mit der hat er zusammen tatsächlich gedreht. Der Film heißt „In meinem Herzen, Schatz...“. Darin spielt der Tukur den Hans Albers. Und von allen genannten spielten sie Songs, die Rhythmus Boys. Millers „In The Mood“, Porters „Begin The Beguine“, das von Ilse Werner gesungene „Mit der letzten Straßenbahn“. Auch gab es eine wunderbar atmosphärische, mystisch gehaltene Version von „La Paloma“.

Rhythmus Boys begeistern auf ganzer Linie

Dabei spielten sie ganz großartig. Ulrich Mayer (Gitarre, Ukulele, Gesang), Günter Märtens (Kontrabass, Gesang, Tanz) und Kalle Mews (Schlagzeug, Geräusche, Gesang) bewiesen aber nicht nur musikalisches Können, sondern auch komödiantisches Talent.

So wurde das Publikum zum Beispiel Zeuge eines skurrilen Paartanzes vom 2,08 Meter großen Märtens mit dem kaum 160 Zentimeter hohen Mews. In einer anderen Situation saß Mews als Bauchrednerpuppe auf Märtens Schoß, während Ulrich Tukur hinter seinem Klavier vorgekommen war und auf dem Akkordeon spielte.

Das war an der Stelle, als die ganze Truppe schon Pyjamas trug. Denn schließlich hieß der Untertitel „Durch die Nacht mit Ulrich Tukur und den Rhythmus Boys“. Das hätte das Publikum gerne wörtlich genommen, das begeistert war von diesem künstlerischen Gesamtkonzept, dass sich da auf der Bühne entfaltete.

Von Robert Stockamp

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