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Stadt Wolfsburg Deshalb tauschen Wolfsburger weniger Geschenke um
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Deshalb tauschen Wolfsburger weniger Geschenke um
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21:05 30.12.2018
Kaum Umtausche bei WKS: Carolina Balko, Inhaber Matthias Lange und Eleonora Restelica (r.) sind hocherfreut. Quelle: Gero Gerewitz
Wolfsburg

Die Tage zwischen den Jahren gelten als klassische Umtauschzeit: Unglücklich Beschenkte strömen in die Läden, um die zu kleine Bluse, die geschmacklose Vase oder das doppelte Buch zurückzugeben. Der Wolfsburger Einzelhandel macht allerdings andere Erfahrungen, die Umtausche werden weniger – ein Grund könnte ein verändertes Schenkverhalten der Wolfsburger sein.

In der City-Galerie: Auch Bekleidungsgeschäft Hempel hat viele Gutscheine verkauft. Quelle: Gero Gerewitz

Klar, es gebe derzeit immer noch mehr Umtausch als im Rest des Jahres, erklärt zum Beispiel Sybille Frigge, Teamleiterin der Damenabteilung bei Hempel in der City-Galerie – doch es halte sich in Grenzen. „Viele gehen auf Nummer sicher und verschenken gleich Mützen und Schals, die eher passen als Hosen. Außerdem haben wir gefühlt mehr Gutscheine verkauft als im letzten Jahr.“

„Bei uns ist zwischen den Jahren nicht so sehr Umtauschzeit, sondern eher Gutscheineinlöszeit“: Die Designer Outlets haben in diesem Jahr etwa 6000 Geschenke verpackt. Quelle: Roland Hermstein

Deutlich mehr Gutscheine haben auch die Designer-Outlets ausgestellt. „Gleichzeitig haben wir aber auch mehr Geschenke verkauft“, berichtet Center-Manager Michael Ernst. „Wir haben knapp 6000 Geschenke verpackt – fast 1000 mehr als im letzten Jahr.“ Umgetauscht werde davon gar nicht so viel: „Bei uns ist zwischen den Jahren nicht so sehr Umtauschzeit, sondern eher Gutscheineinlöszeit.“

Weniger Umtausche bedeuten weniger nachträgliche Einbußen im Umsatz

Ganz eindeutig sieht man den Gutscheintrend bei Wolfsburgs ältestem Kaufhaus, WKS. „Inzwischen hat sich wohl rumgesprochen, dass Gutscheine weniger Stress machen“, sagt Inhaber Matthias Lange zufrieden, denn für ihn bedeuten mehr Gutscheine weniger Umsatzeinbußen im Nachhinein. „2017 machten zwischen den Jahren die Umtausche ein Drittel des Tagesumsatzes aus. Statt des eigentlichen Umsatzes von 15.000 Euro blieben dann zum Beispiel nur noch 10.000 Euro übrig. In diesem Jahr waren es nur etwa zehn Prozent.“

Von Frederike Müller

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