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Stadt Wolfsburg Deshalb ist die Wolfsburger Polizei jetzt auch bei Facebook aktiv
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Deshalb ist die Wolfsburger Polizei jetzt auch bei Facebook aktiv
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20:27 09.10.2019
Betreut die neue Facebook-Seite: Polizeioberkommissarin Sina Matschewski mit Polizeisprecher Thomas Figge. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Die Digitalisierung wartet auf niemanden: Das weiß auch die Wolfsburger Polizei. Deswegen sind die Ordnungshüter neben Twitter, seit Anfang Oktober auch bei Facebook aktiv. Dafür rief die Behörde eigens die Stelle einer Social-Media-Managerin ins. Besetzt wird diese von Polizeioberkommissarin Sina Matschewski. Mit dem Facebook-Account will die Polizei mehr und vor allem auch jüngere Leute erreichen.

Neue Zielgruppe soll erschlossen werden

„Nach zwei Jahren Aktivität auf Twitter haben wir uns dazu entschieden, jetzt auch Facebook zu nutzen“, erklärte Polizeisprecher Thomas Figge am Mittwoch. Auf Twitter besitzt die Wolfsburger Polizei momentan rund 3000 Follower – bei gerade einmal 2800 abgesetzten Tweets eine durchaus ansehnliche Bilanz. Das zeige, dass man die Menschen mit den sozialen Medien gut erreiche, so Figge. „Mit Facebook wollen wir nochmal eine andere Zielgruppe erschließen. Eine erhöhte Reichweite ist wichtig für uns, dass kann unsere Arbeit wertvoll unterstützen“, erklärt Matschewski.

Das ist die neue Social-Media-Managerin der Polizei

Polizeioberkommissarin Sina Matschewski betreut ab sofort die Social-Media-Kanäle der Wolfsburger Polizei. Die 31-Jährige hat vor ihrer Karriere bei der Polizei ein Bachelor-Studium in Tourismus-Marketing abgeschlossen. Anschließend entschloss sie sich ihrer Leidenschaft nachzugehen, und auch noch die Ausbildung bei der Polizei zu absolvieren. „Diese Entscheidung habe ich trotz der erneuten drei Jahre Studium nie bereut. Das sich jetzt beide Bereiche – Marketing und Polizei – zusammenfügen, ist perfekt“, freut sich Matschewski auf die neue Aufgabe, die sie mit vollem Elan angeht. Nach einem Jahr wechselte Matschewski von der Bereitschaftspolizei in Braunschweig in den Streifendienst nach Wolfsburg, wo sie von 2015 bis 2018 aktiv war, bevor sie in Elternteilzeit ging. „In dieser Zeit habe ich schon Einblicke in die PR-Arbeit gewinnen können und in der Presseabteilung hospitiert“, erzählt sie. Jetzt, nach Beendigung der Elternzeit, übernimmt die Mutter einer Tochter, die mit ihrer Familie samt Hund im Landkreis Wolfenbüttel wohnt, den Posten als Social-Media-Managerin in der Presseabteilung der Wolfsburger Polizei.

Soziale Medien können Polizeiarbeit unterstützen

Etwa bei Zeugenaufrufen oder der Suche nach vermissten Personen, Tieren oder eben auch Tätern. Solche Facebook-Fahndungen werden unter anderem vom Landeskriminalamt bereits seit längerer Zeit erfolgreich erprobt. „Die Erfahrung zeigt, dass solche Aufrufe durchaus mehr Rückmeldungen und Hinweise bringen“, berichtet Figge. Das hat sich in der Kürze der Zeit auch schon in Wolfsburg bestätigt. Die Polizei kann sich bereits über 2000 Abonnenten und 2000 Likes freuen. „Wir haben allein in der ersten Woche bereits drei Hinweise erhalten“, zieht Matschewski eine erste positive Bilanz.

Stärkerer Kontakt zu den Bürgern

Bei der Social-Media-Präsenz ist der Oberkommissarin aber auch ein weiterer Aspekt wichtig: Der Kontakt zum Bürger. „Es ist eine zusätzliche Möglichkeit für die Bürger, mit uns in Kontakt zu treten, etwas loszuwerden, Fragen zu stellen oder Anregungen zu geben“, sagt Matschewski. Sie wünscht sich, dass aus der Facebook-Seite eine aktive Community hervorgeht. Das ist natürlich keine Einbahnstraße. „Wir antworten gerne auf Fragen und wollen Qualität liefern.“ Etwa indem einige Themen auch mal ausführlicher beleuchtet werden. „Das ist eine Chance, auch kreativ zu sein“, so Matschewski. Dass dadurch natürlich auch das Image der Polizei gepflegt werden kann, „sei ein schöner Nebeneffekt“, so Figge.

Kein Ersatz für den Notruf

Bei aller Kommunikationsfreude: „Facebook und Twitter sind natürlich kein Ersatz für den Notruf“, stellt Figge klar. Auch Anzeigen können über die Dienste nicht erstattet werden. Zudem seien die sozialen Medien kein rechtsfreier Raum. Kommentare sind zwar durchaus erwünscht. Aber: „Wenn jemand über das Ziel hinausschießt, werden wir das verfolgen“, mahnt Figge. Bei Twitter hätte aber nur ganz wenige negative Erfahrungen gemacht.

Von Steffen Schmidt

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