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Stadt Wolfsburg So laufen die Proben zum Wolfsburger Weihnachtsmärchen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg So laufen die Proben zum Wolfsburger Weihnachtsmärchen
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19:56 16.10.2019
Es geht los: Die Schauspieler bei der ersten Kostümprobe für das Weihnachtsmärchen „Der Zauberer von Oz“. Quelle: Roland Hermstein
Stadtmitte

Weihnachten ist für viele noch lange hin, aber nicht für das Scharoun Theater. Dort laufen längst die Vorbereitungen für das Weihnachtsmärchen „Der Zauberer von Oz“. Am Mittwoch trudelten die Schauspieler ein. Zuerst stand die Kostümprobe an, danach folgte die erste Leseprobe. Intendant Rainer Steinkamp hatte den Schauspielern bereits die Texte zum Einstudieren mitgegeben.

Nur ein Schauspieler fehlte zum Probenauftakt: Hartmut Fiegen, der den Löwen und Nuschler 2 spielt. Er ist krank. Alle anderen waren da. Jenny Klippel, die die Dorothy spielt; Britta Hübel, die gleich drei Rollen übernimmt – die der Tante, der bösen Hexe und Hatschi 1. Rudolf Schwarz verkörpert im Märchen den Onkel und den Zauberer, Tobias Kilian ist die Vogelscheuche, Benjamin Werner spielt den Blechmann, Nina Damaschke ist Hera, Winki 2 und Hatschi 2. Gleich vier Rollen übernimmt Nicolai Radke – er ist der Nuschler 1, Mausekönig, Wächter und außerdem Winki 1.

Die Proben zum Weihnachtsmärchen im Video:

Die Geschichte des Zauberers von Oz ist in Deutschland gar nicht so bekannt, aber den Titelsong aus der Verfilmung mit Judy Garland kennt fast jeder: „Somewhere Over the Rainbow“. Und der wird natürlich auch im Wolfsburger Weihnachtsmärchen zu hören sein.

Und eine Bildergalerie – viel Spaß beim Anschauen:

Die Proben haben begonnen

Rainer Steinkamp hatte schon lange die zauberhafte Geschichte von Dorothy für die Bühne im Auge. Dorothy trägt ein Sturm in das magische Land Oz und erlebt dort viele Abenteuer, aber auch Gefahren muss sie auf dem Weg nach Hause überstehen. „Die Geschichte bietet viele Möglichkeiten – vor allem was die Musik angeht“, sagt der Intendant.

Tolles Bühnenbild mit Videos

Die Besucher erwartet wieder ein traumhaftes Weihnachtsmärchen, das auch optisch einiges bietet. Da gibt es das tolle Bühnenbild mit Videoprojektionen. Ein Motiv zeigt Holzstämme, einige davon haben Gesichter. Da hat Steinkamp noch Änderungswünsche: Die Konturen sollten noch etwas stärker sein, damit die Kinder im Saal die Gesichter besser erkennen.

Talk mit Rainer Steinkamp

Herr Steinkamp, „Der Zauberer von Oz“ ist Ihr letztes Weihnachtsmärchen als Intendant, schwingt ein bisschen Wehmut mit?

Nein, ich freue mich auf das Weihnachtsmärchen und auf die Proben dafür.

In den vergangenen zwölf Jahren haben Sie verschiedenen Märchen für die Bühne inszeniert, haben Sie ein persönliches Lieblingsstück?

Nein. Jedes Weihnachtsmärchen hat seine Qualitäten, alle haben ihre Stärken und Schwächen. „Peterchens Mondfahrt“ war wohl das persönlichste Weihnachtsmärchen für mich, weil es das erste Märchen war, das ich als Kind gesehen habe. „Pippi Langstrumpf“ mit Nina Damaschke als Pippi war fantastisch, auch „Die kleine Meerjungfrau“ war großartig. „Der kleine Muck“ war vielleicht etwas Besonderes, weil es mein erstes Weihnachtsmärchen in Wolfsburg war. Aber einen Favoriten unter den Stücken gibt es nicht.

Könnten Sie sich vorstellen, weiterhin ein Weihnachtsmärchen in Wolfsburg zu inszenieren, obwohl Sie im Ruhestand sind?

Diese Entscheidung liegt bei meinem Nachfolger Dirk Lattemann, nicht bei mir.

Auch bei den Kostümen, die Sandra Keck entworfen und Kostümschneiderin Marion Lippe nähte, ist noch einiges zu tun. Vieles ist noch gar nicht fertig, anderes nur festgesteckt. Die Schauspieler hatten viel Freude, sich die Entwürfe anzuschauen. Und vor allem die Accessoires begeistern: Der Blechmann bekommt zum Beispiel eine lustige Kopfbedeckung: „Das ist eigentlich ein Trichter, der mal rot war und jetzt silber ist“, verriet Sandra Keck schmunzelnd.

Das Blechmann-Kostüm ist eine Herausforderung

Das Kostüm des Blechmanns sei die größte Herausforderung, sagt ihre Kollegin Marion Lippe. Denn es muss nicht nur gut aussehen auf der Bühne, der Schauspieler muss sich darin auch gut bewegen können. Die Jacke des Blechmanns ist auf jeden Fall okay, stellte Benjamin Werner bei der Kostümprobe fest. Das Kleidungsstück bekommt im Brustbereich eine Tasche, aus der dann ein rotes Herz blinkt. Etwas skeptischer war Werner bei der Trichter-Kopfbedeckung des Blechmanns. „Hält die beim Tanzen?“, so seine bange Frage. Sehen wir bei den Proben, meinte Sandra Keck.

Das sind die Termine für die Vorstellungen

Das Wolfsburger Weihnachtsmärchen ist vom 21. November bis zum 22. Dezember im Scharoun Theater zu sehen. Hier die Vorstellungstermine: Samstag, 23 November, 14.30 und 17 Uhr. Sonntag, 1. Dezember, 14.30 und 17.30 Uhr. Mittwoch, 4. Dezember, 15 Uhr. Samstag, 7. Dezember, 14.30 und 17.30 Uhr. Sonntag, 8. Dezember, 11 und 17.30 Uhr. Dienstag, 10. Dezember, 10 Uhr. Freitag, 13. Dezember, 15 Uhr. Sonntag, 15. Dezember, 11, 15 und 17.30 Uhr. Montag, 16. Dezember, 17 Uhr. Dienstag, 17. Dezember, 17 Uhr. Mittwoch, 18. Dezember, 15 Uhr. Donnerstag, 19. Dezember, 17 Uhr. Freitag, 20. Dezember, 15 Uhr. Samstag, 21. Dezember, 14.30 und 17.30 Uhr. Sonntag, 22. Dezember, 11, 15 und 19.30 Uhr (für Erwachsene). Freie Platz-Kapazitäten in den Vormittagsvorstellungen sind auf der Theater-Homepage zu sehen.

 

Von Sylvia Telge

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