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Stadt Wolfsburg Das sind die Unfallschwerpunkte in Wolfsburg
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Das sind die Unfallschwerpunkte in Wolfsburg
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16:37 09.12.2019
Hauptverkehrsader: An den Kreuzungen des Berliner Rings kracht es besonders häufig. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Während des Schichtverkehrs wird es auf Wolfsburgs Straßen eng. Die vielen Pendler fahren Stoßstange an Stoßstange – da kommt es schnell zum Crash. Nicht nur an der Ecke K 46/Hubertusstraße in Kreuzheide, wo mit dem Unfall von vorletzter Woche in diesem Jahr bereits fünf Zusammenstöße mit fünf Verletzten gezählt wurden. An mehreren Knotenpunkten häufen sich die Unfälle.

„Der gesamte Berliner Ring, von der Schlosskreuzung angefangen bis zur Braunschweiger Straße, ist eine Unfallhäufungslinie“, erklärt Andreas Wagner von der Polizei Wolfsburg. Der Verkehrsexperte nennt die Problemstellen, die im Jahr 2019 besonders unter Beobachtung stehen.

Die Bildergalerie zeigt einige der Unfallschwerpunkte in Wolfsburg. Besonders während des Schichtverkehrs wird es oft eng.

Berliner Brücke

Häufig kommt es an der Stelle zu Auffahrunfällen. In diesem Jahr krachte es 20 Mal, dabei wurden 16 Menschen leicht verletzt. Besonders zwischen 12 und 17 Uhr musste die Polizei dort ausrücken.

St.-Annen-Knoten

Dort gab es 17 Unfälle, sieben Menschen erlitten leichte Verletzungen. Die Autofahrer machten dort Fehler beim Einbiegen, missachteten die Vorfahrt oder fuhren auf wartende Fahrzeuge auf. Einige Autos kamen auch von der Fahrbahn ab.

Berliner Ring / Reislinger Straße

Nicht weit entfernt liegt der nächste Unfallschwerpunkt. Bei zehn Unfällen wurden zwei Menschen verletzt. Dort steigt zwischen 7 und 12 Uhr sowie zwischen 16 und 21 Uhr das Unfallrisiko.

Braunschweiger Straße / Siemensstraße

Im Jahr 2019 kam es dort zu 15 Crashs mit vier Leichtverletzten. An der Kreuzung kommt es über den Tag verteilt von 7 bis 18 Uhr zu Auffahrunfällen sowie Vorfahrtverletzungen.

B 188

Besonders ein tödlicher Unfall im Juli dieses Jahres dürfte im Gedächtnis bleiben. Die B 188 ist als Hauptverkehrsader mit einem hohen Risiko behaftet, besonders an den Auf- und Abfahrten zum Tord Nord sowie K 46/Kreuzheide krachte es oft. Es gab 14 Verkehrsunfälle mit einem Toten, einem Schwer- und vier Leichtverletzten.

Marie-Curie-Allee / Dieselstraße

10 Unfälle mit sechs Leichtverletzten gab es dort, vorwiegend während des Pendlerverkehrs. Zwischen 7 und 10 Uhr sowie zwischen 12 und 17 Uhr häufen sich die Zusammenstöße.

L 290 / Alte Schulstraße

Auf der Westumgehung von Wendschott/Vorsfelde gab es jüngst drei Verkehrsunfälle. Einer endete tödlich, außerdem gab es einen Schwerverletzten und drei Leichtverletzte. „Dort hat die Unfallkommission eine Eilbeschluss erwirkt“, erklärt Wagner. Die Ampel soll umgebaut werden, damit der Gegenverkehr Rotlicht gezeigt bekommt, wenn Autofahrer links abbiegen.

K 114 / Weyhäuser Weg

An dieser Stelle gab es besonders viele Abbiegeunfälle. 10 Mal krachte es, vier Fahrer wurden leicht verletzt. Zwischen 14 und 19 Uhr kommt es vermehr zu Crashs.

Ob ein Unfallschwerpunkt vorliegt, wird laut Wagner nach mehreren Kriterien entschieden: Die Zahl der Unfälle, deren Ursache sowie die Schwere der Verletzungen bei den Opfern. „Wir müssen uns dabei auf die aktuellen Unfallhäufungsstellen konzentrieren“, erklärt Wagner. Werde nach der Empfehlung der Verkehrsunfall-Kommission die Kreuzung baulich verändert, erfolge eine Nachbetrachtung.

Warten auf die Ampel an der K 46

Beispielsweise an der L 294 Mörse/Hattorf. Dort krachte es jüngst häufiger. „Inzwischen ist dort eine Ampelanlage aufgebaut und die Stelle seitdem unauffällig. Wir beobachten das aber weiter“, verspricht Wagner. Und wann kommt die Ampel für die Einmündung K46/Hubertusstraße? „Die weiteren Schritte hierzu befinden sich derzeit bei der Stadt in der Bearbeitung“, sagt Pressesprecher Ralf Schmidt.

Von Christian Opel

Jessie Meier ist Amerikanerin und findet in Wolfsburg einige Dinge komisch. Auf ihrem Blog schreibt die 32-Jährige darüber.

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