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Stadt Wolfsburg „Das perfekte Dinner“: Wolfsburger kocht in Vox-Dauerbrenner um den Sieg
Wolfsburg Stadt Wolfsburg „Das perfekte Dinner“: Wolfsburger kocht in Vox-Dauerbrenner um den Sieg
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20:20 17.01.2020
Beim Gemüse schnippeln: Helmut Schroth ist leidenschaftlicher Hobby-Koch. Quelle: Roland Hermstein
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Wolfsburg

Den Kürbis vierteln, die Suppe pürieren, das Fleisch goldbraun braten und die Gäste unterhalten: alles unter der Beobachtung von zwei Kamerateams. Helmuth Schroth aus Hehlingen ist Teilnehmer der Kochsendung „Das perfekte Dinner“ des Fernsehsenders Vox. Die Staffel aus Wolfsburg und der Region beginnt am Montag, 20. Januar. Der Hobby-Koch aus Hehlingen ist am Donnerstag, 23. Januar im Fernsehen zu sehen.

Helmuth Schroth ist leidenschaftlicher Koch: Gemeinsam mit seiner Frau Sigrid und seiner Tochter Britta steht er in der Küche und probiert unterschiedlichste Rezepte aus. Und er kocht in zwei Kochgruppen. Angemeldet für die Sendung hat ihn ein Bekannter. „Ich war gerade in den Dolomiten wandern, als mich Vox anrief. Meine Frau meinte zu mir, ich soll tun, was ich nicht lassen kann“, berichtet der 67-Jährige. Gesagt, getan: 14 Tage später klingelte das Kamerateam um neun Uhr morgens an seiner Tür, drei Kameras waren auf ihn gerichtet. „Ich war wahnsinnig nervös“, erinnert sich der Hehlinger.

Wie sieht es bei dem Kandidaten in der Küche aus?

Der gelernte Elektromeister steht mit seiner Frau Sigrid und Tochter Britta gerne in der Küche. Für die Sendung „Das perfekte Dinner“ kocht er vor großem Publikum.

Er sei ein Perfektionist und wollte alles richtig machen, doch genau das hat nicht geklappt. „Das Essen war geschmacklich gut, aber ich war wohl ein schlechter Gastgeber“, so Schroth. Auf einer To-do-Liste hatte er sich alles aufgeschrieben, an was er denken musste. „Aber eben leider nur fast alles“, sagt er. Als er die Vorspeise serviert hatte, wunderte er sich, weshalb keiner der Gäste etwas trank: „Ich hatte vergessen den Wein zu servieren“, berichtet der Elektromeister.

Kamerateam unterstützt den Wolfsburger

Und auch das Panna Cotta hatte seine Tücken: es wollte sich nicht aus dem Förmchen lösen. Die Teilnahme beim perfekten Dinner, sagt Schroth, war schlimmer als eine Prüfung, aber dennoch eine gute Erfahrung. „Das Vox-Team hat versucht, mich zu beruhigen, sie haben mir Tipps gegeben. Ich sollte tief durchatmen. Alle haben sich um mich gekümmert, aber ich war einfach aufgeregt“, berichtet der Hobby-Koch.

Das sind die Menüs der Kandidaten

„Das perfekte Dinner“ mit zwei Teilnehmern aus Wolfsburg wird (jeweils um 19 Uhr) zu folgenden Terminen gesendet. Aus der VW-Stadt sind Helmut (67 Jahre) und der 33-jährige Maxim mit dabei. Der Sieger wird in der ausgestrahlten Sendung am 24. Januar gekürt.

Montag, 20. Januar | Esther, 30 Jahre:

Vorspeise: Hokkaido-Kürbissuppe mit Zitronengrasschaum und Scampi

Hauptspeise: Fleisch vom Rind mit Portweinsoße, Wurzelgemüse und Püree vom Erdapfel

Nachspeise: Dessertvariation: Lavendeleis, Tonka-Brûlée und Baumkuchen-Praliné

 

Dienstag, 21. Januar | Maxim, 33 Jahre:

Vorspeise: Russische Manti "mal anders": Gefüllte Teigtaschen mit Süßkartoffel-Trüffel-Püree und Kürbis-Walnussfüllung, dazu Rote Bete-Auflauf mit Apfel

Hauptspeise: Burger nach orientalischer Art mit selbstgemachten Magerquark-Buns, Birne, Ziegenkäse, Chilifäden und Feigen

Nachspeise: Dreierlei russischer Nachtisch: Gefüllte Pfannkuchen, gefüllte "Oreschki" und "Kalter Hund"

 

Mittwoch, 22.Januar | Elisabeth, 63 Jahre:

Vorspeise: Herrenpilz-Suppe

Hauptspeise: Saltimbocca und Filetspitzen vom Wildschwein, Apfel-Semmel-Auflauf, Ofenkürbis, karamellisierte Chili-Maronen und eingelegte Walnüsse

Nachspeise: Orangen-Flan mit eingelegten Orangen

 

Donnerstag, 23. Januar | Helmut, 67 Jahre:

Vorspeise: Kürbissuppe mit Ras el Hanout, dazu Jakobsmuschel und Garnele

Hauptspeise: Tournedos mit Farce im Blätterteig und Herbstgemüse

Nachspeise: Dreierlei Schokoladencreme im Glas

 

Freitag, 24.Februar | Manuela, 47 Jahre:

Vorspeise: Syrische Linsensuppe mit Kürbis, dazu Hummus und Auberginenpaste mit selbstgemachtem Brot

Hauptspeise: "Kibbeh" (Bulgur-Hackfleisch-Klöße), Lammfleisch mit Reis, Bulgur-Salat und Minzjoghurt

Nachspeise: "Nasli" (syrische Pana cotta) mit Orangenwasser oder süßer Safranreis

Bevor der Gourmet das Menü seinen Gästen servierte, startete er einen Probelauf. Dabei merkte er, welche Schwierigkeiten es zu meistern galt: „Das Essen warm auf den Tisch zu stellen ist nicht so einfach. Ich habe die Teller alle im Backofen warm gehalten, aber das Essen war trotzdem fast kalt“, erinnert sich Schroth. Also lieh er sich zwei Wärmelampen vom Restaurantbetreiber des Lindenhofes in Nordsteimke. „Dort gehen wir häufig essen“, sagt der Hehlinger.

Hobby-Koch: „Ich dachte, ich habe keine Chance“

Bei der Sendung müssen die Teilnehmer nach jedem Essen das Menü der anderen Teilnehmer bewerten. Nicht jedes Menü habe dem Hehlinger geschmeckt. „Aber es gab auch echt tolle Gerichte. Als ich die gegessen hatte, dachte ich, dass ich keine Chance mehr habe“, sagt Schroth. Aber er ist durchaus selbstkritisch: „Meine Tischdekoration ist gelungen, mein Essen auch, nur die Bewirtung eben nicht wirklich. Ich hoffe, ich war dennoch ein herzlicher Gastgeber“, sagt Schroth.

Das Menü für das perfekte Dinner möchte Schroth wieder kochen – für Familie und Freunde. Sein Lieblingsgericht seien jedoch Spaghetti mit einer Soße aus Pistazien, Parmaschinken, Sahne und Zwiebeln. Und Schroth schwärmt für den „Röhrenklump“, eine typisch niedersächsische Spezialität aus Kartoffeln, Eiern, Rauchspeck, Zwiebeln, Eiern und Milch.

Fernsehabend: Familie schaut sich Sendung gemeinsam an

Gemeinsam mit seiner Familie schaut sich Schroth die Sendung an. Er hat die Aufzeichnung selbst auch noch nicht gesehen. „Ich bin wahnsinnig neugierig darauf, wie das gemeinsame Essen im Fernsehen rüber kommt“, sagt er.

Der perfekte Dinner: Darum geht es in der Sendung

Fünf Hobbyköche aus einer Stadt laden zu sich nach Hause ein. Für die Wolfsburger-Reihe hat Vox allerdings auch Köche aus Gifhorn und Braunschweig eingeladen. Die Teilnehmer servieren ein Drei-Gänge-Menü. Der gesamte Abend wird von den Mitstreitern bewertet: Ist der Tisch angemessen dekoriert, die Speisenauswahl harmonisch und der Service zuvorkommend? Nach jedem Dinner vergeben die Gäste je maximal zehn Punkte. Wer gewinnt, erfahren die Teilnehmer erst am Ende der Woche, wenn jeder einmal Gastgeber war. Der Sieger erhält ein Preisgeld von 3000 Euro.

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Von Nina Schacht

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