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Stadt Wolfsburg Das erlebten die Gäste beim Neujahrsbrunch von Volksbank und WAZ
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Das erlebten die Gäste beim Neujahrsbrunch von Volksbank und WAZ
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19:12 05.01.2020
„ARTgerechter“ Start ins neue Jahr: 300 Gäste kamen zum Neujahrsbrunch der Volksbank BraWo und der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung ins Kunstmuseum. Quelle: Tim Schulze
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Wolfsburg

Das war eine Überraschung für die Gäste des Neujahrsbrunchs der Volksbank BraWo und der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung: Sie fanden die sonst helle Halle des Kunstmuseums Wolfsburg vollkommen verdunkelt vor. Die Fenster waren abgehängt, die Wände schwarz, das Licht gedämpft – umso effektvoller wirkten die farbig beleuchteten Tische.

„Wir befinden uns mitten in einer Installation“

Bei ihrer kurzweiligen Begrüßung verrieten Claudia Kayser, Leiterin der Volksbank-Direktion Wolfsburg, und Gordon Firl, Geschäftsführer der Madsack Medien Ostniedersachsen (MMO), zu der auch die WAZ gehört, den Grund für die außergewöhnliche Gestaltung: „Wir befinden uns inmitten einer Installation“, erklärte Kayser.

Passend zum Slogan „Starten Sie mit uns ARTgerecht ins neue Jahr“ fand der Empfang im Kunstmuseum statt. „Ich freue mich darauf, wenn wir gleich noch etwas von der Kunst sehen“, sagte Direktor Dr. Andreas Beitin und bedankte sich bei Kayser und Firl für eine „tolle Veranstaltung.“

Videokunst aus „Big Data

Die Kunst beim „ARTgerechten“ Neujahrsempfang gab es in Form von Videoinstallationen des japanischen Künstlers Ryoji Ikeda zu sehen. Das Kunstmuseum stellt derzeit seine Werke „Data-Verse 1“ und „Data-Verse 2“ aus. Die Gäste staunten über Bilder aus visualisierten wissenschaftlichen Daten.

Mit „Data Verse“ hat der Künstler eine Bilderreise vom kleinsten Molekül über das menschliche Gehirn bis zu fernen Galaxien geschaffen, unterlegt von einem sphärischen Soundtrack, durch den stets ein feines Knistern und Piepen den Datenstrom vertont. Ikeda komme ursprünglich aus der elektronischen Musikszene, erklärte Beitin.

Sportliche Vorsätze und Wünsche fürs neue Jahr

Radio-21-Moderator Stephan Hox fragte die Gäste nach ihren persönlichen Vorsätzen für das neue Jahr. Da stand „mehr Sport“ natürlich ganz oben auf der Liste. Kayser etwa hat ihren Vorsatz aus dem vergangenen Jahr umgesetzt und besucht das Fitnessstudio. „Was wurde eigentlich aus der Teilnahme am Bambinilauf?“, hakte sie bei Firl nach. Der gab zu, dass es mit einem Lauf auch dieses Jahr nicht geklappt habe. Wichtiger als gute Vorsätze sei es, zwischen den Jahren darüber nachzudenken, worauf es im Leben ankommt. „Das muss man nicht an Zielen festmachen“.

Von der Kunst der guten Unterhaltung bis zum Kunstwerk: Der Neujahrsbrunch der Volksbank BraWo der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung bot Raum für gute Gespräche und hinterließ starke Eindrücke.

Wie wäre es mit einer Million Euro für die Kunst?

Sportliche Vorsätze muss sich Wolfsburgs Oberbürgermeister und Schirmherr Klaus Mohrs nicht setzen: „Im vergangenen Jahr habe ich mit 6600 Kilometern mit dem Fahrrad einen neuen Rekord geschafft“, sagte er. Beitin ließ sich von Hox zu einer nicht ganz ernst gemeinten Bitte an Mohrs verleiten: „Eine Million Euro für Kunst auf dem Hollerplatz wäre toll.“ Dem musste Mohrs angesichts der Sparbemühungen der Stadt zwar eine Absage erteilen. Man könne über eine neue Gestaltung aber mal „nachdenken“.

„Mehr gegen Auseinanderdriften der Gesellschaft tun“

Auf die Frage nach der Agenda für das neue Jahr sprach Mohrs neben dem Ausbau des Ladenetzes für die Elektromobilität ein Thema an, das ihn gleich zum Jahresanfang beschäftigt hatte: Die Übergriffe auf die Feuerwehrleute an Silvester in Westhagen und die darauf folgenden hetzerischen Kommentare in sozialen Medien: „Wir müssen mehr gegen ein Auseinanderdriften der Gesellschaft tun. Das ist eine der wichtigsten Herausforderungen, denen sich unsere Stadtgesellschaft stellen muss.“ Dafür gab es lauten Applaus.

Kinder werden in der Activity-Lounge kreativ

Und in der Halle hatten Ingo und Jennifer Walter vom gleichnamigen Zauberzirkus eine kleine Erlebniswelt geschaffen: Mit Kinderschminken, Luftballontieren, Airbrush-Tattoos und Blechspielzeug. Wer nach so vielen Aktionen dann Hunger bekam, stärkte sich am Buffet oder bestellte sich beim „Live-Cooking“ ein leckeres Eiergericht.

Von Christian Opel

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