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Stadt Wolfsburg Darum wird der Rummel das Fest der Superlative
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Darum wird der Rummel das Fest der Superlative
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09:35 11.05.2019
Viele Neuheiten, aber auch Bewährtes: Beim Wolfsburger Rummel gibt es auch in diesem Jahr allerhand zu entdecken.
Viele Neuheiten, aber auch Bewährtes: Beim Wolfsburger Rummel gibt es auch in diesem Jahr allerhand zu entdecken.
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Wolfsburg

Mit Superlativen muss das Wolfsburger Schützenfest (24. Mai bis 2. Juni) nicht geizen! Höher, größer, weiter, schneller ist auch bei der 69. Auflage Programm. Schützengesellschaft und Schaustellern ist es gelungen, ein eindrucksvolles Programm auf die Beine zu stellen: Das 30 Millionen teure Virtual-Reality-Fahrgeschäft „Dr. Archibald“ gehört ebenso zu den Krachern wie das einzige Karat-Konzert in Niedersachsen.

Wolfsburger Rummel gehört zu den größten zwischen Harz und Heide

Der Wolfsburger Rummel gehört mit rund 400.000 Gästen im Schnitt zu den größten Volksfesten zwischen Harz und Heide. Die Schausteller und Mit-Organisatoren Peter Vorlop und Stefan Franz sind in ganz Europa unterwegs, um die besten Fahrgeschäfte für Wolfsburg zu gewinnen. Mit der Verpflichtung von „Dr. Archibald“ ist ihnen eine Clou gelungen: Es ist eine Mischung aus Laufgeschäft und Abenteuerbahn und wird in der Szene als spektakulärste Neuheit gefeiert. Mit Hilfe von hochauflösenden VR-Brillen tauchen die Besucher in eine virtuelle 360-Grad-Welt ein. Beim Schützenfest in Hannover wird dieses Karussell bezuschusst, damit es kommt – in Wolfsburg nicht.

Das 69. Schützenfest – hier einige Fotos dazu:

Vom 24. Mai bis 2. Juni werden über 100 Schausteller mit ihren Ständen und Karussells zum 69. Schützenfest Halt im Allerpark machen – es gibt auch ein tolles Programm auf der Bühne im Festzelt:

Überhaupt machen Wolfsburgs Schützen alles ehrenamtlich und bezahlen alles aus eigener Tasche. „Da steckt sehr viel Arbeit dahinter“, betont Schützenchef Stefan Wolters. Vor allem, weil die Schützen einen Imagewechsel eingeläutet haben. Davon zeugen sowohl das Programm im Festzelt Marris als auch die moderne Aufmachung der Flyer und Broschüren.

DDR-Band „Karat“ spielt im Festzelt Marris auf

Dafür, dass das Festzelt während des Schützenfestes auch anständig gefüllt ist, wird zum Start die legendäre DDR-Band „Karat“ sorgen. Sie eröffnet am Freitag, 24. Mai, ab 18 Uhr, das Fest. Wie in den Jahren zuvor gibt es zum Auftakt die Pyrotechnik-Show „Aller in Flammen“ – diesmal mit zwei gigantischen Hinguckern: Der Roboter-Walk-Act „Night Trons“ aus Nürnberg wird sich unter die Menge mischen.

Das 69. Volks- und Schützenfest

Wann findet der Rummel statt? Fahrgeschäfte und Stände werden vom 24. Mai bis 2. Juni auf dem Festplatz im Allerpark zu finden sein.

Wann öffnet der Festplatz? Täglich ab 15 Uhr.

Wo können Besucher parken? Im Allerpark stehen über 2000 kostenfreie Parkplätze zur Verfügung, zusätzlich werden die Behelfsparkplätze entlang der B 188 in Richtung Vorsfelde geöffnet.

Gibt es einen vergünstigten Familiennachmittag? Ja, am Mittwoch, 29. Mai, haben Familien die Chance, vergünstigte Tickets zu bekommen.

Schausteller, Schützen, Polizei und Stadt haben für das Fest ein 70 Seiten starkes Sicherheitskonzept ausgearbeitet. Eine mobile Polizeiwache sowie das DRK werden Präsenz zeigen. An Vatertag (30. Mai) wird es zusätzliches Sicherheitspersonal geben, Betrunkene werden nicht auf den Festplatz gelassen. Zudem herrscht an diesem Tag rund um den Allersee wieder ein Alkoholverbot.

Schützenoberst Stefan Wolters: „Brauchen Planungssicherheit“

Bereits jetzt, zwölf Tage vor dem Start des 69. Schützenfestests, blicken die Veranstalter auf die Jubiläumsausgabe zum 70-jährigen Bestehen im Jahr 2020 – allerdings mit Sorge: Denn die Stadt hat durchklingen lassen, dass man die seit 1981 bestehende so genannte „Dauerfestsetzung“ aufheben möchte. Diese Klausel in der Gewerbeordnung gewährleistet, dass der Rummel jedes Jahr rund um Himmelfahrt im Allerpark stattfinden darf. „Wenn uns das entzogen wird, haben wir keine Planungssicherheit. Wir beginnen ein Jahr im Voraus, Künstler und Karussells zu buchen“, erklärt Wolters. „Ohne Planungssicherheit ist das Fest gestorben.“

Von Claudia Jeske