Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Darum muss der Treppenhauslauf in diesem Jahr pausieren
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Darum muss der Treppenhauslauf in diesem Jahr pausieren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:00 15.05.2019
Eine Pause für den Treppenhauslauf von VWI: Hauptorganisator Grischa Roosen-Runge (links) mit Geschäftsführer Ulrich Sörgel. Dieser verspricht: „2020 gibt es eine Neuauflage.“ Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Nach 976.329 gelaufenen Stufen in zwölf Jahren pausiert der beliebte Treppenhauslauf von Volkswagen Immobilien (VWI) in diesem Jahr. „Das macht uns schon ein bisschen traurig“, sagt Geschäftsführer Ulrich Sörgel. Die Gründe: Der langjährige Organisator der Traditionsveranstaltung, Grischa Roosen-Runge, verlässt VWI, und das Unternehmen hat aktuell zahlreiche Bauprojekte, die betreut und vermarktet werden müssen.

„Wir müssen ehrlich zu uns selbst sein – in diesem Jahr schaffen wir die Organisation nicht“, so Sörgel beim Termin vor dem neunstöckigen Hochhaus in der Rabenbergstraße. Hier begann 2007 alles, als VWI die Hochhäuser sanierte. Die Fassade des Gebäudes mit der Hausnummer 99 gestaltete damals eine Innenarchitektur-Studentin im Rahmen eines Wettbewerbs – sie verpasste der Hausfassade die markante Baum-Optik mit dem Namen „Sonnenstunden“. Sörgel erinnert sich lachend: „Die Arbeiten waren sehr aufwändig, die Maler haben ordentlich geschimpft.“

Bei der ersten Auflage im Jahr 2007 waren 258 Teilnehmer dabei

Um die Sanierung und die farbliche Gestaltung der Häuser in dem idyllischen Viertel in Waldlage mit Mietern zu feiern und den Rabenberg als Wohnquartier ins Gedächtnis der Wolfsburger zu rufen, ließ sich VWI den Treppenhauslauf einfallen. Zum ersten Sportspektakel im Jahr 2007 meldeten sich gleich 258 Teilnehmer an. Im Laufe der Jahre wurde die Veranstaltung größer und beliebter – bis zu 600 Teilnehmer zählte das Spektakel am Ende.

Es gingen Feuerwehrmänner in ganzer Montur an den Start, Profiläufer aus ganz Europa ebenfalls, Grizzly-Maskottchen Ben trat gegen Wölfi an und zahlreiche Schul- und Kitaklassen nahmen teil.

Weltrekord bei der zehnten Ausgabe des Treppenhauslaufs

Ein im Gedächtnis gebliebener Höhepunkt war der gelungene Rekordversuch zur zehnten Ausgabe: Der Italiener Haki Doku bewältigte 17 Mal acht Etagen mit seinem Rollstuhl. Und das in sensationellen 57:41 Minuten – Weltrekord! Dreimal fand die Veranstaltung übrigens in der Nordstadt statt – doch der alte Standort am Rabenberg stellte sich als besser und angenehmer heraus. „In zwölf Jahren hatten wird 5000 Teilnehmer und rund 16.000 Zuschauer“, sagt Mister Treppenhauslauf Grischa Roosen-Runge.

Der 37-Jährige zieht mit seiner Familie in seine Heimatstadt Hannover – verlässt VWI und Wolfsburg. Beim ersten Treppenhauslauf machte er sogar noch selbst mit, später übernahm er die Organisation. „Es hat mit immer einen Riesenspaß bereitet“, sagt er. Geschäftsführer Ulrich Sörgel versichert: „Der Treppenhauslauf macht nur eine Pause – im nächsten Jahr wird es eine neue Auflage geben.“ Man darf gespannt sein, mit welchen Überraschungen VWI dann aufwarten wird.

Von Claudia Jeske

Der hannoversche Rechtsanwalt Dirk Schoenian will eine junge Wolfsburgerin und ihre drei Kinder aus einem syrischen Flüchtlingslager holen. Es sind Kinder von einem IS-Kämpfer – die Bundesregierung habe die Pflicht, sie zurückzuholen.

15.05.2019

Die rechtsextreme NPD war viele Jahre fast unsichtbar in Wolfsburg. Jetzt wirbt sie mit Plakaten für eine Bürgerwehr-Kampagne. In sozialen Netzwerken sind die Verbindungen des „Schutzzonen“-Projekts zur Partei allerdings nicht immer gleich erkennbar.

18.05.2019

Ein kultureller Leckerbissen wird den Wolfsburgern und Freunden in der Region an zwei langen Wochenenden im Juni serviert: Auf dem Programm steht die 29. Internationale Sommerbühne im wunderschönen Ambiente des Wolfsburger Schlosshofes.

15.05.2019