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Stadt Wolfsburg Darum baut die Sparkasse 60 Stellen ab
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Darum baut die Sparkasse 60 Stellen ab
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00:21 25.03.2019
Fusion mit Celle: Die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg wird in dem Zuge auch Stellen abbauen.
Fusion mit Celle: Die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg wird in dem Zuge auch Stellen abbauen. Quelle: Archiv
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Gifhorn

Die für Spätsommer geplante Fusion der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg mit der Sparkasse Celle soll mit dem Abbau von Personal einhergehen. Sparkassensprecherin Alexa von der Brelje bestätigte am Freitag den Abbau von 60 Vollzeitstellen bis 2025. Betriebsbedingte Kündigungen werde es nicht geben.

„Ein Stellenabbau in den Marktbereichen ist nicht geplant – im Firmenkunden- oder auch im Immobilien-Bereich sind keine personellen Veränderungen vorgesehen“, versichert die Sprecherin der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg. Durch Synergieeffekte und Digitalisierung würden in den kommenden sechs Jahren jedoch 60 Vollzeit-Stabsstellen entbehrlich. Die Personalreduzierung solle durch Mitarbeiter-Fluktuation und altersbedingtes Ausscheiden erfolgen. „Das Filialnetz bleibt unangetastet“, so von der Brelje.

Fusionskonzept: Jetzt ist die Politik gefragt

Die Verwaltungsräte befürworteten das Fusionskonzept, nun sei die Politik am Zug. Die Entscheidung über die Fusion treffen der Stadtrat Wolfsburg (28. März), der Kreistag Gifhorn (4. April), der Stadtrat Celle (ebenfalls am 4. April) und der Kreistag Celle (5. April). Auf Grund dieser Beschlüsse würden die Zweckverbandsversammlungen entscheiden. Es ist geplant, die rechtliche Fusion bis zum 31. August 2019 rückwirkend zum 1. Januar 2019 zu vollziehen. Hauptstelle und Vorstandssitz soll Gifhorn sein.

Künftige Sparkasse wird 1200 Mitarbeitende haben

„Die fusionierte Sparkasse wird 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben – 650 davon aus der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg“, sagt Alexa von der Brelje. Der heutige Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, Gerhard Döpkens, und Vorstandsmitglied Klaus Lüdiger scheiden altersbedingt aus. Die künftigen Vorstände sind Stefan Gratzfeld (Vorsitzender), Kay Hoffmann (Stellvertreter) und Dr. Patrick Kuchelmeister.

Gifhorns Landrat und Sparkassen-Verwaltungsrats-Chef Andreas Ebel steht hinter der Fusion: „Wir stellen uns für die Zukunft gut auf.“

Von Uwe Stadtlich