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Stadt Wolfsburg Corona: Stadt meldet keine neuen Fälle in Wolfsburg
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Corona: Stadt meldet keine neuen Fälle in Wolfsburg
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17:17 15.04.2020
Coronavirus-Test in einem Labor: Keinen neuen Infektionsfälle in Wolfsburg.
Coronavirus-Test in einem Labor: Keinen neuen Infektionsfälle in Wolfsburg. Quelle: Oliver Berg/dpa
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Wolfsburg

Die Coronavirus-Lage in Wolfsburg hat sich zuletzt weiter entspannt. Die Stadt meldete am Mittwoch keine weiteren Todesfälle und keine bestätigten Neuinfektionen. Damit bleibt es bei bislang 249 bestätigten Coronavirus-Infektionen in Wolfsburg und 41 Todesfällen in Zusammenhang mit Covid-19. Im Klinikum Wolfsburg werden derzeit sechs Corona-Patienten behandelt, keiner von ihnen auf der Intensivstation.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD) hatte die Wolfsburger zuletzt für ihr verantwortungsvolles und besonnenes Verhalten an den Osterfeiertagen gelobt. Die meisten Menschen hätten sich an die Kontaktverbote und Abstandsregelungen gehalten. „Diese Disziplin wird sich auszahlen“, sagte Mohrs. Damit sei die Hoffnung verbunden, dass die Fallzahlen weiterhin möglichst langsam steigen, hieß es von der Stadt.

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Ob die bis zum 18. April geltenden Betretungsverbote für Allersee, Schillerteich und Kaufhof bald aufgehoben werden, steht noch nicht fest. „Je nachdem, welche Linie Bund und Länder in ihren heutigen Beratungen einschlagen, werden gegebenenfalls auch in Wolfsburg die Regelungen angepasst werden“, sagte ein Stadtsprecher am Mittwochnachmittag.

Ehepaar aus Berlin spendete 1000 Mundschutzmasken

Das von einem Coronavirus-Ausbruch besonders betroffene Hanns-Lilje-Heim freut sich unterdessen über weiterhin große Hilfsbereitschaft. Ein Ehepaar aus Berlin mit chinesischen Wurzeln habe 1000 Mundschutzmasken für das Pflegeheim bestellt, bezahlt und direkt nach Wolfsburg liefern lassen. „Heute ist die zweite der beiden Teillieferungen über 500 Masken angekommen – ein wirklich großartiges Geschenk von Menschen, die aus den Medien von der Situation im Hanns-Lilje-Heim erfahren hatten und helfen“, sagte Diakonie-Sprecherin Bettina Enßlen. Außerdem seien bislang rund 2000 selbst gemachte Mund-Nasen-Masken gespendet worden.

Der Bedarf an Schutzmaterialien im Hanns-Lilje-Heim seit weiterhin groß. Am Mittwoch traf laut Enßlen eine Lieferung von 1000 Litern Flächendesinfektionsmittel ein. In dem Pflegeheim für Demenzkranke sind bislang 39 Bewohner nach einer Coronavirus-Infektion gestorben.

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Von Florian Heintz