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Stadt Wolfsburg Corona: Stadt Wolfsburg beschränkt öffentliches Leben
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Corona: Stadt Wolfsburg beschränkt öffentliches Leben
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13:02 17.03.2020
Geschäfte müssen schließen: Die Stadt Wolfsburg hat eine Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Coronavirus-Epidemie erlassen.
Geschäfte müssen schließen: Die Stadt Wolfsburg hat eine Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Coronavirus-Epidemie erlassen. Quelle: Britta Schulze
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Wolfsburg

Zur Eindämmung der Coronavirus-Ausbreitung hat die Stadt Wolfsburg am Dienstag eine Allgemeinverfügung zur Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich erlassen. Die Verfügung bedeutet massive Einschränkungen im Alltagsleben bis zum 18. April. Die Stadt setzt damit die am Montag beschlossene einheitliche Vorgehensweise zur Corona-Bekämpfung von Bund und Ländern um.

Supermärkte, Apotheken, Banken bleiben geöffnet

Ausdrücklich nicht geschlossen werden soll eine Reihe von Geschäften: der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf (Kiosk), Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte, der Großhandel und Dienstleister aus dem Gesundheitsbereich (zum Beispiel Optiker, Hörgeräteakustiker).

Kneipen, Theater, Kinos müssen schließen

Für den Publikumsverkehr geschlossen werden unter anderem Bars, Clubs, Kulturzentren, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen. Außerdem Theater, Konzerthäuser, Museen, Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen und unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft.

Den Betrieb einstellen müssen Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen . Auch Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen müssen schließen.

Sportanlagen und Schwimmbäder geschlossen

Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen ist laut dem Beschluss für den Publikumsverkehr zu schließen - ebenso gilt dies für Spielplätze.

Alle Verkaufsstellen des Einzelhandels müssen schließen, insbesondere Outlet-Center.

Verboten werden Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen.

Keine Gottesdienste in Kirchen

Nicht mehr möglich sind Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und bei anderen Glaubensgemeinschaften.

Untersagt sind alle öffentlichen Veranstaltungen; ausgenommen sind Sitzungen kommunaler Vertreter und Gremien.

Alle Ansammlungen im Freien sind verboten – die Richtgröße für Ansammlungen sind zehn Personen. Ebenso alle privaten Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern, dazu zählen auch Trauungen und Beerdigungen.

Private Veranstalter müssen Teilnehmerlisten führen

Bei privaten Veranstaltungen mit weniger als 50 Teilnehmenden muss der Veranstalter die anwesenden Personen in einer Anwesenheitsliste erfassen, die mindestens folgende Angaben enthalten muss: Vor- und Familienname sowie vollständige Anschrift und Telefonnummer. Die Anwesenheitslist muss der Veranstalter vier Wochen lang aufbewahren und dem Gesundheitsamt auf Verlangen vollständig herausgeben.

Nicht unter den Veranstaltungsbegriff fällt die Teilnahme am öffentlichen Personennahverkehr oder der Aufenthalt an der Arbeitsstätte.

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Von der Redaktion