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Corona: Neue Test- und Quarantäneregeln an Wolfsburger Schulen

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17:19 07.12.2021
Corona: Es gelten neue Test- und Quarantäneregeln an Wolfsburger Schulen.
Corona: Es gelten neue Test- und Quarantäneregeln an Wolfsburger Schulen. Quelle: dpa/Matthias Balk
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Wolfsburg

Die Stadt Wolfsburg informiert über aktuelle Test- und Quarantäneverfahren. Folgende Regelungen gelten ab sofort an Wolfsburger Schulen, Kitas und in so genannten „Groß.Familiennestern“. Sie legen fest, wann eine Lerngruppe ins Distanzlernen/ Quarantäne muss und ab wann eine Gruppe in Kindergarten, Krippe oder in Groß.FamilienNestern geschlossen wird.

In Wolfsburger Schulen gilt: Derzeit führen alle nicht-geimpften Kinder montags, mittwochs und freitags am Morgen vor der Schule zu Hause einen Selbsttest durch. Ist dieser Selbsttest bei einem Kind positiv, müssen die Eltern des Kindes dies an die Schule melden und das Kind zu Hause behalten. Die Folge ist eine tägliche Selbsttestung an den fünf folgenden Tagen aller anderen Kinder der Lerngruppe zu Hause. Sind die Selbsttests der anderen Kinder negativ und zeigen die Kinder keine Symptome, dürfen sie weiter in die Schule gehen.

Tägliche Testungen der gesamten Lerngruppe

In der Zwischenzeit muss das Kind mit dem positiven Selbsttest einen PCR-Test machen. Ist der negativ, werden die täglichen Testungen der gesamten Lerngruppe beendet und es wird zum normalen Testrhythmus (Montag, Mittwoch, Freitag) zurückgekehrt.

Ist der PCR-Test des Kindes mit dem positiven Schnelltest jedoch auch positiv, wird die tägliche Testung (zu Hause) der verbleibenden Kinder der Lerngruppe für fünf Tage fortgeführt. Haben die Kinder ein negatives Testergebnis und keine Symptome, können sie weiter die Schule besuchen. Ergibt sich in diesen fünf Tagen kein weiterer Corona-Fall, wird danach wieder zum normalen Testrhythmus zurückgekehrt.

Regeln je nach Schulform

Ergeben sich in diesen fünf Tagen der täglichen Testung der verbleibenden Lerngruppen-Kinder jedoch ein oder mehrere weitere Corona-Fälle, beginnt der tägliche Testzeitraum von fünf Tagen erneut von vorne.

Das gilt für Kitas und Großtagespflege

Diese aktuellen Regeln gelten für Kitas und Großtagespflege. Um für eine möglichst sichere Betreuung zu sorgen, gibt es für alle in der Kindertagesbetreuung tätigen Fachkräfte konkrete Vorgaben für regelmäßige und verpflichtende Tests, auch für die geimpften und genesenen Mitarbeiter.

Corona-Infektionsfälle treten aber auch unter den Kindern, Geschwistern und Eltern auf. Für den Fall, dass eine „Häufung“ an Infektionen mit dem Coronavirus in einer Einrichtung vorkommt, wurde das Vorgehen für Wolfsburger Einrichtungen anhand der derzeitigen Empfehlungen von RKI und Land aktualisiert.

Dabei wurde anhand verschiedener Gruppenkonstellationen und Altersstufen vom Gesundheitsamt eine Staffelung erstellt, ab welcher Anzahl an bestätigen Corona-Infektionen Gruppenschließungen angeordnet werden: Großfamiliennester: 2 positive PCR-Tests in der Einrichtung. Krippen: 2 positive PCR-Tests in einer Gruppe pro Gruppe. Kindergarten: 3 positive PCR-Tests in einer Gruppe.

Im Falle einer Gruppenschließung werden die Eltern und Sorgeberechtigten gesondert schriftlich über die Maßnahme informiert. Die Regelungen zum Umgang mit eher banalen Infekten bleiben davon unberührt in Kraft, so die Stadt.

Aufgrund der kleineren Betreuung in der Kindertagespflege finden nur im Einzelfall Quarantäne- und Absonderungsanordnungen statt. Diese Betreuungsorte sind von den Regeln für Kindertagesstätten und die Großtagespflege ausgenommen.

Je nach Schulform wird jetzt auf eine bestimmte Anzahl von Corona-Fällen in einem zeitlichen Zusammenhang in einer Lerngruppe reagiert: Treten in einer Förderschule zwei positive PCR-Tests in einer Lerngruppe in einem zeitlichen Zusammenhang auf, werden alle Kinder ins Distanzlernen geschickt. Alle Schüler ohne vollständigen Impfschutz oder Genesenbescheinigung müssen in Quarantäne. Die Dauer des Distanzlernens/der Quarantäne legt das Gesundheitsamt fest.

Impfschutz oder Genesenbescheinigung

Treten in einer Grundschule drei positive PCR-Tests in einer Lerngruppe in einem zeitlichen Zusammenhang auf, werden alle Kinder ins Distanzlernen geschickt. Alle Schülerinnen ohne vollständigen Impfschutz oder Genesenbescheinigung müssen in Quarantäne. Die Dauer des Distanzlernens/Quarantäne legt das Gesundheitsamt fest.

Regelmäßige Tests sind an Schulen Pflicht. Quelle: Michael Reichel/dpa

Treten im Sekundarbereich I (5. bis 10. Klasse) vier positive PCR-Tests in einer Lerngruppe in einem zeitlichen Zusammenhang auf, werden alle Kinder ins Distanzlernen geschickt. Alle Schülerinnen ohne vollständigen Impfschutz oder Genesenbescheinigung müssen in Quarantäne. Die Dauer des Distanzlernens/Quarantäne bestimmt das Gesundheitsamt.

Treten im Sekundarbereich II (11. bis 13. Klasse) sechs positive PCR-Tests in einer Lerngruppe in einem zeitlichen Zusammenhang auf, werden alle Kinder ins Distanzlernen geschickt. Alle Schülerinnen ohne vollständigen Impfschutz oder Genesenbescheinigung müssen in Quarantäne. Die Dauer dafür legt das Gesundheitsamt fest.

Von der Redaktion