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Stadt Wolfsburg Corona: Feuerwehren in Wolfsburg erhöhen Einsatzbereitschaft
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Corona: Feuerwehren in Wolfsburg erhöhen Einsatzbereitschaft
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11:56 09.04.2020
Persönliche Schutzausrüstung in Corona-Zeiten: Im Einsatzfalle schützen sich die Einsatzkräfte mit einer FFP2-Maske. Die Einsatzleiter schützen sich zusätzlich mit einer Schutzbrille, die bei Befragungen von Passanten oder Betroffenen getragen wird. Quelle: Freiwillige Feuerwehren Wolfsburg
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Wolfsburg

Die Freiwilligen Feuerwehren in Wolfsburg sichern ihre Einsatzbereitschaft in Corona-Zeiten durch besondere Schutzmaßnahmen. Um das Infektionsrisiko zu verringern, tragen die Feuerwehrleute auch bei Einsatzfahrten Schutzmasken. Manche Ortsfeuerwehren haben spezielle Schichtpläne erstellt, um die Einsatzbereitschaft zu erhöhen.

Dienste, Fortbildungen, Versammlungen und Veranstaltung jeglicher Art liegen bereits seit rund vier Wochen auf Eis. Dies wurde bereits vor den vom Land ausgesprochenen Ausgangsbeschränkungen angeordnet. „Das ist auch gut so“, sagt Daniel Lieske, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehren in Wolfsburg. „Schließlich gehören auch die Freiwilligen Feuerwehren zu den systemrelevanten Einrichtungen der Stadt Wolfsburg.“

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Konferenzen per Videochat oder Telefon

Absprachen über Neuerungen oder zur aktuellen Lage erfolgen nun, wie derzeit auch bei vielen anderen im Berufsleben, online über Videotelefonie oder Telefonkonferenzen. „So geht Feuerwehr auch aus dem Homeoffice – jedenfalls zu zehn Prozent“, erklärt Lieske.

Um das Infektionsrisiko zu verringern und die Tagesverfügbarkeit zu erhöhen, haben Teile der Ortsfeuerwehren in Wolfsburg sogenannte Tag- und Nachtbereitschaften eingeführt, die in Schichtplänen festgehalten werden. Zehn Personen stehen fest im Schichtplan von 8 bis 20 Uhr und von 20 bis 8 Uhr – und sichern so die Tagesverfügbarkeit im gesamten Stadtgebiet. Daneben entlasten sie die Kollegen der Berufsfeuerwehr bei kleinen Schadenslagen.

Rund 1000 Feuerwehrleute gaben Selbstauskunft

Die Fahrzeugbesatzung selbst auf Einsatzfahrten Schutzmasken, um das Risiko einer Infektion untereinander zu minimieren. Schließlich ist es schwierig, den Abstand von 1,5 Metern in der Fahrzeugkabine einzuhalten. Alle der rund 1000 Feuerwehrleute aus Wolfsburg haben nach Bekanntwerden der Ausbreitung eine Selbstauskunft ausgefüllt. Darin wurde festgehalten, ob sie symptomfrei sind oder sich in den letzten Wochen in einem gefährdeten Gebiet aufgehalten haben. So konnte ein Überblick über die verfügbaren Kräfte gewonnen werden.

„Besondere Veränderungen in Art und Anzahl der Einsätze der Feuerwehren gibt es derzeit nicht, jedoch ist es für die freiwilligen Kräfte schon eine außergewöhnliche Situation, sich im Rahmen der Bereitschaft über das „normale“ Maß hinaus einzuschränken und im Ort zu verbleiben. Im Falle eines Alarms können sie so innerhalb kürzester Zeit das Fahrzeug besetzen und in den Einsatz gehen“, erklärt Volkmar Weichert, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Vorsfelde, und fügt hinzu: „Aber die Stadt Wolfsburg appelliert ja ohnehin an alle Bürgerinnen und Bürger, möglichst zuhause zu bleiben.“

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Von der Redaktion

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