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Stadt Wolfsburg Wolfsburg: 39 Corona-Neuinfektionen – OB Mohrs begrüßt Lockdown
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Corona: 39 Neuinfektionen in Wolfsburg

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19:17 14.12.2020
Corona-Tests in einem Labor: 39 bestätigte Neuinfektionen in Wolfsburg.
Corona-Tests in einem Labor: 39 bestätigte Neuinfektionen in Wolfsburg. Quelle: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/
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Wolfsburg

Die Stadt Wolfsburg meldete am Montag 39 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus seit Freitag. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist nach Berechnungen der Stadt auf 88,4 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner gestiegen. Damit steigt der Inzidenzwert nach einer Phase der Entspannung wieder stark an.

Die Gesamtzahl der nachweislich Infizierten beträgt jetzt 1196, davon gelten 983 als genesen und 153 als laufende Fälle. 60 Menschen sind in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben.

Viele Schulklassen und Kita-Gruppen müssen in Quarantäne

„Es zeigt sich, dass die Zahlen wieder hochgehen. Es ist gut, dass ab Mittwoch ein bundeseinheitlicher Corona-Lockdown beschlossen wurde“, sagt Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Ich hoffe, dass viele Eltern ihre Kinder aus der Kita und Schule nehmen, weil mittlerweile doch wieder viele Klassen und Kitagruppen in Quarantäne müssen. Das zeigt uns, dass sich dort wieder verstärkt das Virus verbreitet.“ Die Schulen und Kitas in Niedersachsen sollen zwar offen bleiben, allerdings hatte Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne an die Eltern appelliert, ihre Kinder zu Hause zu betreuen.

Lesen Sie auch: Weihnachten, Schule, Einkaufen: Diese Corona-Regeln gelten ab Mittwoch in Niedersachsen

Mohrs zeigt sich „froh“, dass die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten sich darauf geeinigt haben, Silvester aus der Sonderregelung zu nehmen. Lockerungen der Kontaktbeschränkungen gibt es zu Weihnachten für Feiern im Familienkreis, aber nicht zum Jahreswechsel. Es gilt ein Feuerwerks- und Versammlungsverbot.

„Schwierige Situation“ für Gastronomen, Einzelhändler und Hoteliers

Stark getroffen vom Lockdown ab Mittwoch ist der Einzelhandel. Die Läden müssen ab Mittwoch schließen. „Das ist sicherlich für die Innenstädte sowie für die Gastronomie, den Einzelhandel und die Hotellerie eine schwierige Situation, die aber aus meiner Sicht unumgänglich ist. Ich halte viel von konsequentem Handeln anstelle von zwei Schritten zurück und einem vor“, sagt Mohrs. „Ich sehe auch, dass in Berlin sehr intensiv an Hilfen gearbeitet wird und kein weiterer Staat so massiv versucht, die Wirtschaft finanziell zu unterstützen. Wir sollten auch Verständnis zeigen, dass in einer solchen Situation nicht jede Hilfe so schnell und reibungslos ankommt, wie es alle gerne hätten.“

An folgenden Kitas und Schulen in Wolfsburg gibt es derzeit Maßnahmen des Gesundheitsamtes:

Elf Kinder der Kindergartengruppe „Hasen“ in der Kita St. Petrus bleiben bis zum 15. Dezember in Quarantäne. Für die Nicht-Quarantäne-Kinder ist die Betreuung sichergestellt.

Die Krippengruppe „Igel“ in der Diakonie Kita (Erich-Bammel-Weg) ist geschlossen und bleibt bis einschließlich zum 18. Dezember in Quarantäne. Die restliche Kita befindet sich bis einschließlich 18. Dezember im Szenario B.

Die Kindergartengruppen „Igel“ und „Eichhörnchen“ in der DRK Kita Burg Neuhaus sind geschlossen und bis zum 23. Dezember vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt.

Die Krippengruppe „Raupen“ im Kinder- und Familienzentrum Johannes Vorsfelde ist bis einschließlich 23. Dezember geschlossen und vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt.

Am Standort Altstadt Vorsfelde der Grundschule am Drömling hat das Gesundheitsamt für die Hälfte der Schüler*innen der Klasse 3b bis einschließlich 17. Dezember eine Quarantäne angeordnet. Die andere Hälfte muss nicht in Quarantäne, weil sich die Klasse im Wechselmodell (Szenario B) befunden hat. Alle Schüler der Schule, die sich nicht in Quarantäne befinden, werden wieder nach Szenario A unterrichtet.

Die Kinder der Klasse 3b der Grundschule Käferschule und einzelne Lehrer sind bis einschließlich zum 24. Dezember unter Quarantäne gestellt.

Die Kinder der Klassen 1a, 2a, 3a und 4a der Regenbogenschule sind bis einschließlich zum 23. Dezember unter Quarantäne gestellt.

Von der Redaktion

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