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Stadt Wolfsburg Centro Italiano zieht in die Innenstadt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Centro Italiano zieht in die Innenstadt
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00:28 31.05.2018
Hier kommt das Centro Italiano hin: Carmelo Civa, Immacolata Glosemeyer und Francescantonio Garippo (v.l.) freuen sich. Quelle: Kevin Nobs
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Stadtmitte

Es ist nur eine Zwischenlösung, aber eine, mit der alle gut leben können. Wenn der Mietvertrag des Centro Italiano am Rothenfelder Markt ausläuft, zieht die Einrichtung – wie passend – auf die Piazza Italia in der Innenstadt. Anfang Oktober soll das Centro in der Goethestraße 48 eröffnen. Trotzdem läuft die Suche nach einem festen neuen Standort weiter.

„Als Übergangslösung ist der Standort für den Verein super“, sagt Carmelo Civa, Vorsitzender des Centro Italiano. Dankbar ist er der Stadtverwaltung, die die Vermittlung möglich gemacht hat – und deren Schriftzug zurzeit noch an der Glasfront des künftigen Centro prangt.

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Gastronomie kann das Centro Italiano am neuen Standort nicht mehr anbieten

Stadträtin Iris Bothe: „Es ist schön, dass die Italiener mit dem Centro mitten in die Innenstadt ziehen.“ Die Räume beinhalteten eine Teeküche, ein Büro und einen Veranstaltungsraum. „Außerdem ist die Fläche vor der Tür schön groß, hier können Stühle und Tische hingestellt werden“, so Bothe. Echte Gastronomie ist dort aber nicht vorgesehen oder auch nur möglich.

Den Standort direkt auf der Piazza Italia findet auch Francescantonio Garippo perfekt. Er bedauert, „dass das Konzept hier nicht dauerhaft umsetzbar ist“. Daher gehe die Suche nach einem dauerhaften Platz fürs Centro weiter.

Die Boccia-Bahn bleibt zunächst am Rothenfelder Markt

Ende September läuft der Mietvertrag in der Scheune am Rothenfelder Markt aus. Geplant ist dann ein fließender Übergang vom alten zum neuen Standort in der Innenstadt. Die Boccia-Bahn wird allerdings zunächst bleiben, wo sie ist.

Immacolata Glosemeyer sieht im erzwungenen Umzug des Centros sogar eine Chance. „Hier in der Innenstadt kann man auch eine jüngere Generation ansprechen.“ Aber nicht nur Italiener, betont Garippo: „Alle Menschen sind willkommen, das galt schon immer für das Centro Italiano.“

Von Kevin Nobs

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