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Stadt Wolfsburg Über 20 Projekte mit 140.000 Euro unterstützt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Über 20 Projekte mit 140.000 Euro unterstützt
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17:30 29.04.2019
Erfolgreiches Jahr für die Bürgerstiftung: Christian Gerhartl, Heidemarie Steinke, Udo-Willi Kögler, Lorena Ruschlau und Manfred Hüller (v.l.). Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Hinter der Bürgerstiftung liegt ein arbeitsreiches, aber auch ein erfolgreiches Jahr. „Wir konnten über 20 Projekte mit insgesamt 140.000 Euro unterstützen“, sagt Vorsitzender Udo-Willi Kögler stolz. Üblich seien sonst 70.000 bis 80.000 Euro. 2018 gab es aber mehr großzügige Spenden, deshalb war die Ausschüttung diesmal höher. Das war gut, denn angesichts extrem niedriger Zinsen für das Stiftungskapital hätte es nur niedrige Erträge gegeben.

Die Null-Zins-Politik zwinge die Stiftung, auch über andere Anlageformen nachzudenken, so Kögler. Zum Beispiel in Form einer Immobilie, für die gebe es noch eine vernünftige Rendite. Die Bürgerstiftung versucht außerdem, Leute anzusprechen, die ihr Erbe über die Stiftung für einen guten Zweck anlegen möchten. Gerade habe Udo-Willi-Kögler ein Ehepaar davon überzeugen können.

Zielgruppen der Bürgerstiftung: Kinder, Jugendliche und Senioren

Die Bürgerstiftung hat drei Zielgruppen, die sie unterstützt: Kinder, Jugendliche, Senioren. Ein äußerst erfolgreiches Projekt ist das Lesenetzwerk, bei dem rund 150 Ehrenamtliche mitmachen: Sie gehen in Schulen und Kitas, lesen vor und machen so Lust aufs Lesen. Eine Erfolgsgeschichte ist außerdem „Sport für Kinder“, das benachteiligten Kindern ermöglicht, Fußball oder andere Sportarten zu betreiben. „Wir wollen Bewegung für alle Kinder“, erklärt Vorstandsfrau Heidemarie Steinke.

Damit sich noch mehr Kinder bewegen, lädt die Bürgerstiftung am 13. Juni erstmals zum Kita-Cup ins Drömlingstadion ein – unterstützt vom SSV Vorsfelde. Grundlage dafür ist das Projekt „Fußball-Kids“, das Heidemarie Steinkes Enkel ausprobiert hat. Der Oma gefiel das richtig gut: „Am Ende waren alle happy.“

Kinder und Senioren bringt die „Generationsbrücke“ zusammen. „Es ist ein Leuchtturm in Niedersachsen“, sagt Vorstandsmitglied Christian Gerhartl. Das Konzept: Kitas und Schulen bilden mit Senioren-Einrichtungen so genannte Tandems und machen gemeinsame Aktivitäten.

Neues Projekt „Brücken bauen“

Die Bürgerstiftung unterstützt außerdem Studenten bei Auslandsaufenthalten, Musikschulunterricht an der Harfe und hat für die Geriatrie im Klinikum besonders niedrige Betten (Low Beds) finanziert. „Da wollen wir uns weiter engagieren“, verspricht Geschäftsführer Manfred Hüller. Bei der Ausstattung einer neuen Demenz-WG in den Steimker Gärten will die Stiftung ebenfalls helfen. Neu ist in diesem Jahr außerdem das Projekt „Brücken bauen“, das es schon seit zwölf Jahren gibt, dem die Wolfsburger Bürgerstiftung jetzt neu beigetreten ist. Die Idee dahinter: Wolfsburger Firmen helfen Einrichtungen wie der Lebenshilfe bei der Umsetzung eines sozialen Projekts. Gerhartl hat bereits 30 Unternehmen angesprochen, ob sie mitmachen. „Ich habe bei allen sofort einen Gesprächstermin bekommen“, freut er sich.

Von Sylvia Telge

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