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Stadt Wolfsburg Brückenbau zwischen Westhagen und Detmerode bleibt Hängepartie
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Brückenbau zwischen Westhagen und Detmerode bleibt Hängepartie
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06:00 25.05.2019
Ortstermin an der Braunschweiger Straße: Jürgen Fechner (v.l.), Peter Kassel, Ludmilla Neuwirth, Wilfried Andacht und Ivana Moreschi von der CDU informierten über den Sachstand beim geplanten Bau der Fußgängerbrücke. Quelle: Burkhard Heuer
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Wolfsburg

Zu dem Treffen an der Braunschweiger Straße in Höhe Rasthof eingeladen waren CDU-Ratsfraktionschef Peter Kassel und Wilfried Andacht, stellvertretender Bürgermeister von Mitte-West sowie Mitglied im Bauausschuss. „Die Notwendigkeit einer neuen Brücke ist unbestritten“, waren sich Ortsbürgermeisterin Ludmilla Neuwirth (Westhagen) und die Teilnehmer einig.

Dies zeige sich anhand ständiger Anfragen aus der Bevölkerung, aber auch aufgrund immer neuer haarsträubender Situationen auf der vierspurigen Stadteinfahrt: Um den Weg Richtung Schulzentrum und zurück Richtung Detmerode abzukürzen, überquerten vor allem junge Leute häufig die viel befahrene Straße und begäben sich dabei in Lebensgefahr, hieß es. Sowohl im Ortsrat Westhagen als auch im Bauausschuss und schließlich im Rat werde man die Anfrage an die Verwaltung richten, wann mit der Realisierung des längst beschlossenen Objektes zu rechnen sei.

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Ob die Zuschüsse fließen, ist noch nicht sicher

Wobei die Vertreter der CDU nicht verkennen, dass gegenwärtig die Finanzierung der aufwendig geplanten Überführung noch lange nicht in trockenen Tüchern sei. „Noch liegen uns keine Informationen vor, ob und in welcher Höhe die Brücke von Bund oder Land finanziell gefördert werde“, so Peter Kassel und Wilfried Andacht. Bei den bisher veranschlagten Kosten von bis zu 1,9 Millionen Euro hoffe man auf einen Zuschuss zwischen 500.000 und 600.000 Euro. „Es ist allerdings noch nicht sicher, dass diese Gelder auch fließen“, so hieß es beim Ortstermin. Erst 2020 werde man Klarheit haben. Es könnte allerdings sein, dass keine Zuschüsse erfolgen. Für eine solche Situation müsste die Verwaltung einen Plan B in der Schublade haben. Ob dann noch die jetzt geplante oder eine abgespeckte Version zur Ausführung komme, sei ebenfalls noch nicht bekannt.

Die marode Überführung war 2015 abgerissen worden. Der Baubeginn der neuen Brücke war eigentlich schon 2018 vorgesehen. Wenn überhaupt, könnte 2020 der Bau beginnen und würde etwa ein Jahr dauern.

Von Burkhard Heuer

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