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Stadt Wolfsburg Brücken-Abriss gestartet: Verkehrs-Chaos ist perfekt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Brücken-Abriss gestartet: Verkehrs-Chaos ist perfekt
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09:35 11.05.2019
Nichts geht mehr: Stockender Verkehr und Stillstand rund um den Baustellenbereich.
Nichts geht mehr: Stockender Verkehr und Stillstand rund um den Baustellenbereich. Quelle: Sebastian Bisch
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Wolfsburg

Infolge der Sperrung gab es seit Fraitagnachmittag erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der Heinrich-Nordhoff-Straße und im Bereich Fallersleben. Zeitweise stand der Verkehr komplett still.

Die Heinrich-Nordhoff-Straße war Freitagmorgen zunächst auf zwei Fahrspuren verengt, dann ab Nachmittag voll gesperrt worden.

Die Abrissarbeiten an der A 39-Brücke über die Heinrich-Nordhoff-Straße haben begonnen – am Wochenende werden aufgrund der Vollsperrung erhebliche Verkehrsbehinderungen erwartet. Bis Montagfrüh sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Eine besondere Herausforderung für die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und die Baufirma: Der Abriss kann nur von einer Seite erfolgen, da auf dem westlichen Brückenteil der A 39 der Verkehr weiter fließt.

Logistische Herausforderung

Das sei einerseits eine logistische Herausforderung, sagt Gerhard Kanter, Projektplaner bei der Behörde, andererseits dauerten die Abrissarbeiten dadurch auch mindestens einen halben Tag länger. Insgesamt sechs Abrissfahrzeuge sind bis Montagfrüh rund um die Uhr im Einsatz, damit der Zeitplan eingehalten werden kann. Abgetragen werden müssen rund 1500 Tonnen Beton und Schutt, für den Abtransport sind rund 70 Sattelschlepper-Fahrten erforderlich.

Neubau soll in zwei Wochen beginnen

In den nächsten zwei Wochen sollen die Abrissarbeiten komplett abgeschlossen sein und dann direkt mit dem Neubau begonnen werden. Die sogenannten Widerlager (Übergang zwischen der Brückenkonstruktion und dem Erddamm) werden vor Ort gegossen, für den Überbau werden große Fertigelemente verwendet.

Projekt verschlingt rund 7,5 Millionen Euro

Ist alles fertig, kommt der westliche Brückenteil dran, der Zeitplan steht aber noch nicht genau fest. Die Gesamtkosten für das Projekt betragen rund 7,3 Millionen Euro.

Von der Redaktion