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Stadt Wolfsburg „Breathe with me“: Darum geht es bei der weltweiten Aktion
Wolfsburg Stadt Wolfsburg „Breathe with me“: Darum geht es bei der weltweiten Aktion
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19:33 19.09.2019
Ein blauer Lattenzaun? Nein, die Kunstmuseumsmitarbeiter haben die Glaswand angemalt – mit einem Streifen pro Atemzug. Quelle: Roland Hermstein
Stadtmitte

Einatmen, Luft anhalten, ausatmen und dabei mit dem Pinsel einen blauen Balken ziehen: Das ist die globale Kunstaktion „Breathe with me“ („Atme mit mir“) des dänischen Künstlers Jeppe Hein. Mitarbeiter des Kunstmuseums haben jetzt schon mal vorgelegt und selbst die Pinsel geschwungen.

Auf Kommando atmeten die dreizehn Kollegen gemeinsam ein, tunkten ihre Pinsel in die hellblaue Farbe und malten beim Ausatmen einen Farbstreifen auf die gläserne Außenwand des Museums – bis es aussah, als hätte das Museum einen blauen Lattenzaun bekommen.

Doch was steckt eigentlich hinter dieser Atem-Malerei? „Das Leben beginnt mit einem Einatmen und endet mit einem Ausatmen. Dazwischen atmen wir alle und leben verschiedene Leben“, erklärt der Künstler Jeppe Hein. „Und doch hält uns jeder Atemzug zusammen, verbindet uns, die wir dieselbe Luft atmen.“

Das Ziel: Gemeinschaftsbewusstsein und Klimaschutz

Unter diesem Motto sind weltweit alle Menschen eingeladen, mitzumachen: Jeder atmet bewusst für sich und wird damit Teil eines großen Ganzen. Und dieses große Ganze ist schützenswert, meint Jeppe Hein: sowohl die Luft, die wir atmen, als auch unser Klima. Deshalb läuft sein Projekt vom 21. bis zum 27. September, parallel zum Klimagipfel in New York.

Dort findet die Aktion übrigens auch statt: Zunächst am UN-Hauptquartier und anschließend im Central Park in New York, dort ist der Künstler auch selbst dabei. Wer mitmachen möchte, muss dafür aber nicht den Flieger oder ein Segelboot besteigen. Auch zu Hause auf Leinwand, Pappe oder Papier lässt sich gut mitmalen.

Auch der Kunstmuseumsdirektor schwingt selbst den Pinsel

Dr. Andreas Beitin, Direktor des Kunstmuseums, findet den Ansatz vorbildlich und hat deshalb an der Museumswand selbst mitgemacht: „Wir freuen uns, bei Jeppe Heins außergewöhnlicher Kunstaktion mitzumachen und damit Teil seines globalen Projektes zu werden. Natürlich ändert das nicht das Klima. Aber viele kleine Aktionen wie diese können hoffentlich das Bewusstsein der Menschen dafür ändern.“

Keine Angst vor Flecken: Museumsdirektor Andreas Beitin griff selbst zum Pinsel. Quelle: Roland Hermstein

Verbunden sind die Teilnehmenden übrigens nicht nur über gemeinsame Atemzüge, sondern auch über die sozialen Medien. Schon jetzt finden sich unter #breathewithme zahlreiche Videos und Fotos von Teilnehmern auf Instagram und Twitter.

Unter anderem lädt dort Nikolaj Coster-Waldau, besser bekannt als Jamie Lannister aus der Serie „Game of Thrones“, zum gemeinsamen Atmen und Malen ein. Und wer würde nicht gerne einmal einen tiefen Atemzug mit dem attraktivsten Krieger von ganz Westeros nehmen?

Von Frederike Müller

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