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Stadt Wolfsburg Brandschutz: Schulgebäude müssen ertüchtigt werden
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Brandschutz: Schulgebäude müssen ertüchtigt werden
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07:00 17.05.2019
In die Jahre gekommen: An einigen Gebäuden der Leonardo-Da-Vinci-Schule wird eine Brandschutzsanierung notwendig. Quelle: Archiv
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Wolfsburg

Die Leonardo-Da-Vinci-Schule, das ehemalige Schulzentrum Kreuzheide, ist in die Jahre gekommen. Der Großteil der Gebäude wurde Anfang der 1970er Jahre erbaut. Seitdem hat sich gerade in Sachen Brandschutzbestimmungen einiges getan. Um den Unterricht in den Schulgebäuden zu gewährleisten, muss die Stadt nachrüsten. Eine entsprechende Vorlage der Verwaltung wurde am Mittwoch vom Ortsrat Nordstadt und vom Schulausschuss in einer gemeinsamen Sitzung abgesegnet.

Größtes Sorgenkind ist das Haus C des Komplexes

Demnach macht besonders das Haus C des Gebäudekomplexes Sorgen. Dort sind Brandschutzmaßnahmen für eine temporäre Nutzung des Gebäudes in Höhe von 600.000 Euro durchzuführen, erläuterte Christoph Andacht vom Geschäftsbereich Schule. Konkret soll dabei eine flächendeckende Brandmeldeanlage mit Aufschaltung zur Feuerwehr sowie Sicherheitsbeleuchtung installiert werden. Daneben müssen insgesamt vier Gerüsttreppen als Fluchtwege errichtet werden. Im Zuge dessen muss das Lehrerzimmer im Obergeschoss verkleinert werden. „Es gibt aber schon Planungen, wie man die alte Größe wiederherstellen kann“, versicherte Andacht.

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Mit diesen Maßnahmen dürfte es langfristig aber nicht getan sein. Eine Genehmigung für den Schulbetrieb in Gebäude C ist auch mit dieser brandschutztechnischen Ertüchtigung nur für maximal fünf Jahre in Aussicht gestellt worden. „Ein Planungsbeschluss für einen Neubau oder die Brandschutzsanierung des Bestandes muss in drei Jahren vorliegen, sonst wird die Genehmigung widerrufen“, informierte Andacht.

Auch bei den Gebäuden D und E besteht Handlungsbedarf

Einfacher gestaltet sich das Ganze bei Gebäude D. Hier muss für lediglich 300.000 Euro eine Brandmeldeanlage im Treppen- und Flurbereich sowie Sicherheitsbeleuchtung installiert werden. Über eine Stahlaußentreppe wird ein zweiter Fluchtweg über alle Etagen eingerichtet, damit ist dann eine dauerhafte Nutzung gewährleistet.

Für Haus E hingegen sind die Planungen noch nicht soweit fortgeschritten. Ein erforderlicher Planungsbeschluss für eine notwendige Brandschutzsanierung, die eine dauerhafte Nutzung sicherstellen würde, soll dem Rat im Juli vorgelegt werden.

Von Steffen Schmidt