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Stadt Wolfsburg Neue Erkenntnisse nach Bluttat: Mann (20) wurde in Wohnhaus erschossen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Neue Erkenntnisse nach Bluttat: Mann (20) wurde in Wohnhaus erschossen
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12:17 13.09.2019
Das ist der Tatort: In einem Wohnhaus in der Meinstraße wurden die tödlichen Schüsse abgeben. Quelle: Boris Baschin
Vorsfelde

Der Mord in Vorsfelde gibt den Ermittlern weiter Rätsel auf. Festnahmen gab es noch nicht. Aber die Polizei weiß, wie der Tathergang war: Die Bluttat, die sich Mitte August ereignete, geschah in einem Wohnhaus in der Meinstraße und nicht auf offener Straße, wie spekuliert wurde. Ein 20-Jähriger Mann erlitt dabei so schwere Schussverletzungen, dass er kurze Zeit später in einem Braunschweiger Klinikum starb. Ein 31-Jähriger hielt sich ebenfalls im Haus auf. Er erlitt schwere Schussverletzung, überlebte aber.

Und noch etwas ist bekannt: „Das Opfer wurde von einem Dritten im Haus unmittelbar vor der Tat tätowiert“, erklärt der stellvertretende Staatsanwalt Sascha Rüegg. Deshalb trägt die 25-köpfige Mordkommission, die in dem Fall ermittelt, auch den Namen „Tattoo“.

Nach der Bluttat vor einer Woche in Vorsfelde befragen Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei rund um den Tatort Anwohner und Passanten. Die Mordkommission „Tattoo“ erhofft sich neue Hinweise zur Lösung des Falls.

Blutspur stammt vom 31-Jährigen

Noch etwas steht fest: Die riesige Blutspur auf der Meinstraße stammt von dem 31-Jährigen. „Sie gehört zu dem überlebenden Opfer, das sich verletzt aus der Tatwohnung auf die Straße geschleppt hat“, erklärt Rüegg. Das stehe eindeutig fest, weil „das Opfer noch auf der Straße angetroffen und notärztlich behandelt werden konnte.“

Spaziergänger entdeckten verdächtiges Auto

Einige Tage nach der Bluttat startete die Polizei rund um die Meinstraße und in den Nebenstraßen eine groß angelegte Befragung der Anwohner. Zeugen wollen in den Tatnacht ein Auto gesehen haben, dass mit hoher Geschwindigkeit den Tatort verlassen habe. Ein verdächtiges Fahrzeug fanden die Ermittler mitten in der Feldmark in Croya: Spaziergänger entdeckten einen weinroten, 13 Jahre alten Mercedes Benz C 160 Coupé, das am Heck eine auffällige Beschädigung hat.

In dem Fahrzeug fand die Polizei Gegenstände, die auf einen Zusammenhang mit der Schießerei in Vorsfelde deuten. Ob das Auto gestohlen ist, wem es gehört – dazu will die Staatsanwaltschaft Braunschweig aus ermittlungstaktischen Gründen nichts sagen.

Um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden, will sie auch nichts dazu sagen, in welchem Verhältnis der getötete 20-Jährige und der 31-Jährige standen. Da beide Männer aus Albanien stammen, kamen nach dem Mord sofort Spekulationen auf, dass die Bluttat eine Auseinandersetzung unter Banden war. Auch dazu will die Staatsanwaltschaft Braunschweig nichts sagen.

Von Sylvia Telge

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