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Stadt Wolfsburg Billen-Pavillon: öffentliche Veranstaltungsreihe
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Billen-Pavillon: öffentliche Veranstaltungsreihe
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20:00 14.08.2019
Billen-Pavillon am Maybachweg: Rund 20 freiwillige Helfer packen mit an, das Gebäude und Gelände für die dreiwöchige Kultur-Veranstaltungsreihe wieder herzurichten. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Wieder aktiv genutzt und zu neuem Leben erweckt werden soll der unter Denkmalschutz gestellte Billen-Pavillon am Maybachweg. Deshalb gründete sich die Initiative „Billen-Pavillon“ um Nicole Froberg, Ali Altschaffel und Bernd Rodrian. „Wir sind hier ein buntes Gemisch an Leuten, die sich engagieren“, sagte Nicole Froberg vom Forum Architektur der Stadt Wolfsburg. Dafür griffen am Mittwochvormittag rund 20 Freiwillige unter anderem vom Institut Heidersberger, dem Forum Architektur und der Unteren Denkmalschutzbehörde zu Besen und Schaufel.

Mehrere Säcke mit Laub und Grünschnitt rund um den Billen-Pavillon kamen bei der großen Aufräumaktion am Mittwochvormittag zusammen. Quelle: Roland Hermstein

Sie alle packten kräftig mit an, den Billen-Pavillon herzurichten, denn am kommenden Sonntag, 18. August, um 11 Uhr beginnt hier eine dreiwöchige, kulturelle Veranstaltungsreihe, die am Sonntag, 8. September, am „Tag des offenen Denkmals“ endet. Veranstaltungstage sind immer Donnerstag und Sonntag. Zentrales Element ist der Pavillon mit seiner besonderen Architektur (Bauhaus) und Historie, der für alle Besucher an den Veranstaltungstagen komplett zugänglich sein wird.

Kunstwerke aus dem Hause Billen

Billen steht für ein Stück Identität in Wolfsburg“, sagte Bernd Rodrian. Die Steine und Kunstwerke der Firma Billen finden sich in diversen Gebäuden Wolfsburgs wieder: dem Rathaus, dem Konzernhochhaus, dem Kulturhaus und der Heilig-Geist-Kirche. Außerdem ist der Grabstein Heinrich Northoffs eine Arbeit aus dem Hause Billen.

Daher möchten er und seine Mitstreiter mittels dieser kulturellen Veranstaltungsreihe auf das im Jahr 2012 zum Wolfsburger Denkmal erklärte Gebäude aufmerksam machen. „Wir möchten dahin kommen, dass die Leute sagen, das Gebäude müssen wir doch erhalten“, so Rodrian.

Im Billen-Pavillon gibt es noch diverse Kunstschätze, die es zu entdecken gilt. Quelle: Roland Hermstein

Und mit dieser Ansicht steht das Team bei weitem nicht allein da. Denn Künstler, Architekten und Zeitzeugen werden zu dieser Veranstaltungsreihe ihren Beitrag leisten und zugunsten der Sache auf ein Honorar verzichten. So wird Bildende Künstlerin Folke Köbberling die Westseite des Billen-Pavillons, an die eine der alten Produktionshallen grenzte, außen mit Wolle isolieren. Sie wird ebenso am Sonntag, 25. August, um 15 Uhr zum offenen Künstlergespräch „Kultur braucht Orte“ mit Dr. Justin Hoffmann vom Kunstverein Wolfsburg kommen.

Eintritt zu allen Veranstaltungen kostenlos

Weitere Highlights werden die Matinée des Instituts Heidersberger am Sonntag, 1. August, sowie das Zeitzeugengespräch mit Florian Billen und Günther Graf von der Schulenburg am Donnerstag, 5. September, um 17 Uhr.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltungsreihe ist kostenlos. Außerdem erhalten alle Besucher eine kostenlose Broschüre zum Billen-Pavillon mit dem Titel „Konstruktive Ehrlichkeit und inszenierter Naturstein im Geiste des Bauhauses“. Alle Veranstaltungen dieser Reihe gibt es im Internet auf der Seite www.billen-pavillon.de.

Von Yvonne Droste

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