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Stadt Wolfsburg Betrug beim Autoverkauf? Kind krank, Prozess platzt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Betrug beim Autoverkauf? Kind krank, Prozess platzt
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09:00 06.10.2009
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Doch der Prozess platzte wie schon beim letzten Mal. Grund: Der Angeklagte ist wegen einer schweren Erkrankung seines Kindes verhandlungsunfähig.

Kurz vor Prozessbeginn gestern hatte der Wolfsburger überraschend sein Fehlen angekündigt – mit einem per Fax ans Gericht geschickten Attest seiner Ärztin. Die Medizinerin bescheinigte dem 41-Jährigen, dass er wegen des kritischen Zustands seines Kindes nicht am Prozess teilnehmen könne. Ein spontan vom Gericht beauftragter Amtsarzt bestätigte dies. Ein neuer Termin muss angesetzt werden. Bereits der letzte Prozesstermin im August war geplatzt.

Zu den angeklagten Taten soll es 2008 gekommen sein. Der Wolfsburger soll versucht haben, für seine Frau ein Darlehen zu bekommen. Laut Anklage hatte er die Gehaltsabrechnungen seiner Gattin gefälscht, um an einen Kredit über 29.000 Euro zu kommen.

Die Gaunereien mit den Autos soll er als Verkäufer im Autohaus seiner Schwester begangen haben. So habe er einen Seat von einem Zulieferer bekommen, ihn einem Kunden bei Koblenz verkauft und erst drei Monate später dem Lieferanten die 15.500 Euro gegeben.

htz