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Stadt Wolfsburg 14.000 Euro vom Ex-Schwiegervater geklaut
Wolfsburg Stadt Wolfsburg 14.000 Euro vom Ex-Schwiegervater geklaut
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00:20 14.06.2019
Freiheitsstrafe auf Bewährung und gemeinnützige Arbeit: Den Täter kam sein Betrug teuer zu stehen – das Amtsgericht verurteilte ihn für sein Fehlverhalten. Quelle: Archiv
Wolfsburg

Wegen gewerbsmäßigen Computerbetruges in 17 Fällen verurteilte das Amtsgericht Wolfsburg nun einen 45-jährigen Familienvater aus Wolfenbüttel zu zwei Haftstrafen von zehn Monaten beziehungsweise einem Jahr und sechs Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung. Zusätzlich wurde die Einziehung des Erlangten in Höhe von 14.290 Euro verfügt, der geständige Täter muss 100 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

Über 14.000 Euro in vier Monaten ergaunert

Der Angeklagte wurde beschuldigt, von Juli bis Oktober 2018 insgesamt 17 Mal mit der EC-Karte seines ehemaligen Schwiegervaters in Summe 14.290 Euro von dessen Konto abgehoben und entwendet zu haben.

Im Prozess am Dienstag schilderte der Angeklagte zunächst ein soziales Miteinander: Er habe oft mit seinen drei Kindern deren Opa in Wolfsburg besucht und diesen bei alltäglichen Angelegenheiten unterstützt. Unter anderem eben auch in dessen Auftrag mehrmals Geld von seinem Konto abgehoben.

Aus den Polizeiakten ergab sich jedoch ein ganz anderes Bild: Dem älteren Mann sei bei Durchsicht seiner Kontoauszüge aufgefallen, dass jemand größere Geldbeträge ohne sein Wissen abgehoben hatte. Die fraglichen Abhebungen bezifferten durchschnittlich rund 1000 Euro pro Woche über einen Zeitraum von fast drei Monaten – in Summe also mehr als 14.000 Euro.

Eine Überwachungskamera überführt den Täter

Bei der Sichtung der Bilder aus der Überwachungskamera der Bank in Ehmen war das Erstaunen dann groß, als der ehemalige Lebensgefährte seiner Tochter zu erkennen war.

Im Laufe des Prozesses riet der vorsitzende Richter dem Angeklagten eindringlich, noch einmal in sich zu gehen und wies ausdrücklich auf die strafmildernde Wirkung eines Geständnisses hin. Nach einer Bedenkpause räumte der Angeklagte die Taten voller Scham ein. Nur mithilfe dieses Geständnisses, das dem Betrugsopfer eine Aussage vor Gericht ersparte, entging der Angeklagte einer Haftstrafe ohne Bewährung.

Von der Redaktion

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