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Stadt Wolfsburg Beethoven zieht um: Amüsantes Musiktheater für Kinder
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Beethoven zieht um: Amüsantes Musiktheater für Kinder
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18:00 24.02.2020
Beethoven zieht um: Das Musiktheaterstück brachte den Kindern den berühmten Komponisten näher. Quelle: Heinz-Werner Kemmling
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Wolfsburg

In diesem Jahr wäre Beethoven 250 Jahre alt geworden. Anlass genug, auf spielerische Weise Kindern ab dem Vorschulalter Musik und Eigenarten des berühmten Komponisten nahe zu bringen. Und dass Musikgeschichte lebendig und interessant sein kann, bewiesen am Sonntag „Ensemble Prisma und Pyrmonter Theatercompanie“ auf der vollbesetzten Hinterbühne des Wolfsburger Scharoun Theaters.

Im Musiktheaterstück „Beethoven zieht wieder um“ werden Eltern und Kinder auf amüsante Weise in die Vorbereitungen zum 26. von weit über 50 Umzügen in Wien mit einbezogen – Beethoven wechselte regelmäßig seine Wohnung. Ein Schauspieler, eine Sängerin und drei Musiker gestalten die charakteristische Episode aus dem Leben des großen, aber chaotischen Genies.

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Der Meister sorgt für ein Durcheinander

Zwar will Beethoven (Jörg Schade) umziehen, doch um als Komponist arbeiten zu können, sieht er zum Leidwesen seiner Haushälterin Frau Hansemeier (Sopranistin Meike Leluschko) keine andere Möglichkeit, als die gepackten Kisten wieder auszuräumen. Da kommen ein Hörrohr, ein Metronom, ein Taktstock, Notenblätter und Skizzenbücher zum Vorschein. Die auf Ordnung bedachte Haushälterin muss verzweifelt mit ansehen, wie der Meister wieder für ein Durcheinander sorgt.

Im Gegensatz zur Haushälterin, will der große Komponist jetzt aufs Land ziehen und die freie Natur genießen. Denn: „Die Dachwohnung ist im Sommer zu heiß, beim Öffnen des Fensters ist es von unten zu laut und außerdem ist das Treppensteigen zu anstrengend.“ Und dann gibt es noch einen Grund für die vielen Adressenwechsel: Wieder einmal kann Beethoven seine Mietschulden nicht bezahlen. In diesem Falle nimmt der Vermieter sogar ersatzweise von ihm eine Komposition an, die sich für viel Geld verkaufen lässt.

Die Kinder sind aufgefordert, sich zu beteiligen

Die Musiker sollten eigentlich die Kisten schleppen, aber Beethoven zieht es vor, mit der Oboistin (Vera Volz), dem Klarinettisten (Florian Stubenvoll) und dem Fagottisten (Bernhard Wesenick) eigene Werke zu musizieren. So erklingt neben Tänzen von ihm Musik aus den „Don Giovanni-Variationen“, aus „Fidelio“, aus der „Pastorale“ und „Für Elise“. Mit Instrumentenraten und Lautmalereien sind die Kinder wiederholt aufgefordert, stimmlich sich am Handlungsablauf zu beteiligen, was mit großer Begeisterung aufgegriffen wird. Auch hat Beethoven die eingängige Melodie komponiert zum Text von „Wenn jemand eine Reise tut“, die ab der zweiten Strophe jeder kräftig mitsingen kann.

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Von Heinz-Werner Kemmling

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