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Stadt Wolfsburg Nein zur Rampe in Wolfsburgs Nordstadt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Nein zur Rampe in Wolfsburgs Nordstadt
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20:00 25.01.2019
Grafik der geplanten Wohnbebauung „Neuer Teich“: Eine Zufahrt von der Schulenburgallee aus ist nicht möglich.
Grafik der geplanten Wohnbebauung „Neuer Teich“: Eine Zufahrt von der Schulenburgallee aus ist nicht möglich. Quelle: BU Schmidt
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Wolfsburg

Im Bauausschuss gab es jetzt eine endgültige Absage für eine alternative Zufahrt zum geplanten Wohnbauprojekt „Neuer Teich“ in der Nordstadt. Das Gremium hatte darum gebeten, vor Auslegung des Plans zu prüfen, ob nicht doch eine Rampe an der Schulenburgallee gebaut werden kann.

Das würde wegen der Fernwärmetrasse und der Brandschutz-Vorschriften alle bisherigen Planungen komplett über den Haufen werfen – und ein Verkehrsgutachten bescheinige, dass die Straße „Am Gutshof“ als Zuwegung durchaus geeignet sei, führten Fachleute aus. „Es ist nicht schön, aber es geht einfach nicht anders“, resümierte Ausschuss-Vorsitzender Frank Richter (Grüne).

Blühstreifen reichen nicht aus

Sehr schön finden dagegen alle Fraktionen den Plan des Geschäftsbereichs Grün, eine 10.000 Quadratmeter große Fläche in Wolfsburg mit blühenden Pflanzen für Insekten herzurichten. Wo genau das Areal liegen wird, wurde noch nicht bekannt. Lob gab es vom Naturschutzbeauftragten Michael Kühn schon für die bisherigen Bemühungen der Stadtverwaltung, durch Blühstreifen Bienen, Schmetterlingen und anderen gefährdeten Arten eine Heimat zu bieten. Kleine Flächen reichten aber auf lange Sicht nicht aus, erklärte Geschäftsbereichsleiter Götz Stehr.

Mehr Natur erhalten wollen Politik und Verwaltung im Südosten von Heiligendorf, wo Anwohner schon im Vorfeld eines möglichen Bebauungsplans gegen neue Häuser protestiert hatten. Das mögliche Bauland in der Nähe eines Rotmilan-Horstes schrumpft etwa auf die Hälfte. Der Rest bleibt als Überschwemmungsfläche, Naturschutzbereich und für die Landwirtschaft.

Nordsteimker haben viele Fragen

Über den CDU-Antrag zur Planung weiterer Wohnhäuser zwischen Nordsteimke und Barnstorf (WAZ berichtete) wird der Ausschuss erst in seiner nächsten Sitzung diskutieren. Fast ein Dutzend Bürger, die Fragen hatten, wollen dann wiederkommen. Thema wird der Antrag voraussichtlich auch bei der Veranstaltung „Mit Mohrs reden“ in Nordsteimke am Donnerstag, 31. Januar, sein.

Die Erkundung des Nordkopfs ist beendet, Mitte Februar beginnt das Planungsbüro AS+P mit einem Entwurf für den Masterplan Heinrich-Nordhoff-Straße vom St.-Annen-Knoten bis zur A 39. Stadt und Volkswagen sollen hier näher zusammenwachsen, ein weiterer Schwerpunkt ist die Regelung der Verkehrssituation.

Von Andrea Müller-Kudelka