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Stadt Wolfsburg Lange Staus: Bauarbeiten auf A 39 bei Wolfsburg dauern noch bis 2020
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Lange Staus: Bauarbeiten auf A 39 bei Wolfsburg dauern noch bis 2020
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13:25 14.11.2019
A 39 bei Wolfsburg: Zwischen den Anschlussstellen Flechtorf, hier Höhe Gewerbegebiet Heinenkamp, und Mörse entsteht der neue Verflechtungsstreifen. Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

Autofahrer aufgepasst: Der Bau des neuen Verflechtungsstreifens auf der Autobahn 39 zwischen Flechtorf und Wolfsburg-Mörse verzögert sich. Ursprünglich sollte der 1,8 Kilometer lange Streifen bereits Ende dieses Monats freigegeben werden, doch nun wird mit der Fertigstellung offenbar nicht vor Mitte Januar gerechnet, erklärte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr auf WAZ-Anfrage.

Umfangreiche Erdarbeiten erforderlich

Mit dem Bau des neuen Verflechtungsstreifens, der perspektivisch den Verkehrsfluss auf der Pendlerroute verbessern soll, war Anfang September begonnen worden. Für die Verbreiterung des bislang 1,50 Meter bereiten Standstreifen waren umfangreiche Erdarbeiten erforderlich. Ab diesem Donnerstag soll der vorhandene Unterbau verfestigt werden, so Heiko Lange von der Behörde. Anschließend würden die neuen Asphaltschichten eingebaut.

Lange Staus zu Stoßzeiten

Die Baustelle in Fahrtrichtung Wolfsburg sorgt derzeit insbesondere zu den Stoßzeiten für lange Staus. Momentan werde die Situation durch die fehlende Beschleunigungsspur an der Anschlussstelle Flechtorf verschärft, so Lange. Aufgrund der extrem ausgeprägten morgendlichen Verkehrsspitzen sei es aber auch schon ohne Baustelle zu Staus gekommen. Der neue Verflechtungsstreifen soll eben diese Situation verbessern.

Vor Fahrtantritt über Strecke informieren

Die Landesbehörde empfiehlt Autofahrern, die Baustelle zügig zu durchfahren und sich nicht vom Baustellengeschehen ablenken zu lassen. Abrupte Fahrstreifenwechsel sollten vermieden werden. „Da auch das nachgeordnete Netz in Richtung Wolfsburg in den Morgenstunden stark belastet ist, lässt sich keine generelle Ausweichempfehlung geben. Die Autofahrer sollten sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Situation informieren“, sagt Lange.

Verkehrsfluss soll verbessert werden

Was genau soll die Baumaßnahme bewirken? Es entsteht ein weiterer, durchgängig befahrbarer Fahrstreifen, der in den bereits bestehenden, rund 900 Meter langen Verflechtungsstreifen zwischen Wolfsburg-Mörse und -Zentrum übergeht. Der in Flechtorf auffahrende Verkehr muss sich dann nicht mehr in den Hauptfahrstreifen einfädeln, was den Verkehrsfluss in Fahrtrichtung Norden insbesondere im morgendlichen Berufsverkehr weiter verbessern soll. Dadurch soll die Verkehrssicherheit auch insgesamt erhöht werden.

Pendant seit 2018 in Betrieb

Auf der Gegenfahrbahn in Richtung Braunschweig ist bereits 2018 ein Verflechtungsstreifen zwischen Mörse und Flechtorf eingerichtet worden. Für den Betrieb dieses Streifens war eine Probezeit von etwa einem Jahr vorgesehen, bevor auch in Richtung Wolfsburg gebaut wird. Anscheinend hat sich das Pendant aus Sicht der Verkehrsbehörde bewährt.

Fahrspur kostet zwei Millionen Euro

Die Kosten für den neuen Verflechtungsstreifen beziffert die Landesbehörde auf rund zwei Millionen Euro. Die Bauarbeiten an der Fahrspur sollen bis Mitte Dezember fertig gestellt sein. Daran an schließt sich laut Lange der Rückbau der Mittelstreifenüberfahrten, der voraussichtlich bis Mitte Januar dauern wird.

Von Michael Lieb

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