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Stadt Wolfsburg Badegäste protestierten gegen höhere Badeland-Preise
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Badegäste protestierten gegen höhere Badeland-Preise
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06:00 13.03.2019
Protest vor dem Rathaus: Badeland-Stammgäste und PUG sind gegen die geplante Preiserhöhung. Quelle: Sbastian Bisch
Stadtmitte

Die Verwaltung möchte die Preise im Badeland erhöhen. Vor allem Saunagänger sollen künftig tiefer in die Tasche greifen. Das geht gar nicht, sagen viele Stammgäste und protestierten deshalb qam Dienstag vor der Sitzung des Sportausschusses vor dem Rathaus. Sie haben schlechte Karten: Der Sportausschuss stimmte mehrheitlich für einen Antrag von SPD/CDU, der eine Preiserhöhung vorsieht – aber auch Saisonkarten, die die Verwaltung abschaffen wollte. Am 28. März stimmt der Rat über die neue Entgeltordnung ab.

Badegäste und PUG protestieren gegen Preiserhöhung

Die Verwaltung schlug wegen der angespannten Haushaltslage eine neue Tarifstruktur für das Badeland vor. Die Wogen schlugen hoch, rund 450 Unterschriften wurden gegen die geplante Erhöhung gesammelt. Die PUG schlug sich auf die Seite der Badegäste. „Mitte 2016 sind die Eintrittspreise gestiegen, am 1. April 2018 folgte die nächste Erhöhung“, sagt Jens Kirsch. Eine erneute Erhöhung gehe deshalb gar nicht. Und noch etwas komme hinzu: „Das Badeland bleibt in diesem Jahr einige Monate wegen Bauarbeiten geschlossen. „Ein vollkommen falscher Zeitpunkt für eine Preiserhöhung“, sagt Kirsch.Vor allem für eine so starke Erhöhung. Die liege bei 30 Prozent, hat Badeland-Stammgast Detlef Ninnemann ausgerechnet. Mehr zahlen würde er schon: „Gegen eine moderate Erhöhung hätte ich nichts.“

Ratsmehrheit hält bisherige Eintrittspreise für sehr günstig

Das sahen die Ausschussmitglieder anders. Die neue Entgeltordnung „ist durchaus vertretbar“, sagte Ingolf Viereck (SPD). „Man darf nicht vergessen, dass die Preise bislang sehr günstig waren“, fügte Hans-Georg Bachmann (SPD) hinzu. Kristin Krumm (FDP) ist sich sicher, dass die neuen Eintrittspreise „keine Saunagänger verschrecken werden“. Ursula Sandvoss bemerkte, das man in Wolfsburg alles haben möchte, „aber es darf nichts kosten“. Thomas Schlick (AfD) trug den Antrag von SPD/CDU nicht mit: „Er geht in die falsche Richtung.“ Die treuesten Nutzer des Badelandes würde man verschrecken.

Von Sylvia Telge

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