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Stadt Wolfsburg Crashs und Schichtpläne: Volle Konzentration beim 24-Stunden-Rennen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Crashs und Schichtpläne: Volle Konzentration beim 24-Stunden-Rennen
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13:29 17.11.2019
Konzentration und Ausdauer: 24-Stunden-Rennen im Hafen 1 in der Autostadt. Quelle: Fotos: Roland Hermstein
Wolfsburg

Zum zweiten Mal startete das 24-Stunden-Rennen der Slotcar-Serie RCCO in der Autostadt. Große und kleine Motorsportfans hatten viel Spaß, den Mini-Flitzern in der Veranstaltungshalle „Hafen 1“ am Nordufer des Hafenbeckens zuzuschauen.

Autostadt: Strecke war rund um die Uhr für Besucher geöffnet

Wer am Wochenende einen Hauch von Carrera-Kindheitsfeeling erleben wollte, war beim 24-Stunden-Slotcarrennen genau richtig. Das Event begann am Samstagvormittag. Die Strecke war rund um die Uhr für die Fans geöffnet. Für alle die nicht vor Ort sein konnten, wurde auf einem Youtube-Kanal der Rennverlauf durchgehend live gestreamt.

Hafen 1: Nachts ging sogar die Beleuchtung aus...

In der Nacht ging sogar die Beleuchtung in der Halle aus, damit echtes Le-Mans-Feeling aufkommen konnte. Besucher, die selbst einmal die Fahrzeuge steuern wollten, hatten dazu vor und nach dem Rennen die Möglichkeit.

Und hier eine Bildergalerie:

Rennprofis und Besucher tummelten sich am Wochenende in der Autostadt-Eventhalle „Hafen 1“. Dort sausten Rennmodelle der Slotcar-Serie RCCO über die Bahn.

Wer sich außerdem noch auf einer virtuellen Rennstrecke beweisen wollte, hatte die Chance an einem Rennsimulator seine Fahrkünste auszutesten. „Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass wir einen normalen Spiele-Simulator aufgebaut haben. Es handelt sich jedoch um einen echten Profi-Rennsimulator, an dem auch Rennfahrer die Strecken und ihre Reaktionsfähigkeiten üben“, sagt Christian Gräber, Pressereferent der Autostadt.

Sim-Racing und Slotcar-Rennen parallel in der Autostadt?

Auch der Organisator war vom Sim-Racing angetan. „Ich könnte mir hier im nächsten Jahr auch vorstellen, ein Slotcar-Rennen und eine Sim-Racing Veranstaltung parallel über 24 Stunden zu veranstalten“, erklärte Thomas Voigt Geschäftsführer der Firma Speedpool aus Hamburg. „Das Sim-Racing nun auch eine offizielle Motorsport-Disziplin ist, finde ich klasse“.

Bei dem Rennen traten Slotcars der Marken ABT, Audi, KTM, Lamborghini, Schaeffler und Volkswagen mit einigen prominenten Fahrern an. So gingen beispielsweise der fünfmalige Le-Mans-Sieger und DTM-Champion Frank Biela für Audi und der 13-fache Deutsche Seriensport-Motorradmeister Jürgen Müller für Schaeffler an den Start.

Fahrzeuge werden immer leichter und leistungsstärker

Pro Team waren vier bis fünf Fahrer angereist, die sich regelmäßig ablösten. „Aufgrund der nötigen Konzentration, wechseln die Fahrer etwa jede Stunde. Diejenigen die auch in der DTM aktiv waren, erstellen teilweise richtige Schichtpläne um die Belastungen exakt zu steuern“, erläuterte Thomas Voigt. „Die Teams hatten am Freitag noch ein letztes Training, um sich besser an die neuen Chassis der Wagen gewöhnen zu können. Denn die Fahrzeuge werden immer leichter und die Elektromotoren immer kleiner sowie leistungsstärker. Das wirkt sich natürlich auch auf die Fahrdynamik aus“.

24-Stunden-Rennen: Unfälle blieben nicht aus

Neben der Strecke konnte man konzentrierte Rennfahrer beobachten, die schnell durch die Schienen sausende Mini-Autos lenkten. Einige Crashs blieben natürlich auch nicht aus. Für diesen Fall standen schon Mechaniker bereit, die die Autos schnellstmöglich wieder auf die Bahn brachten.

Wer dieses Jahr das Rennen verpasst hat, kann im nächsten Jahr die Chance nutzen um in der Autostadt live dabei zu sein.

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Von Tobias Broska

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