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Stadt Wolfsburg Die Region blüht auf: Wo es im Sommer besonders schön ist
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Die Region blüht auf: Wo es im Sommer besonders schön ist
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06:00 17.06.2019
Barocke Pracht: Der Rosengarten am Wolfsburger Schloss.
Barocke Pracht: Der Rosengarten am Wolfsburger Schloss. Quelle: Christina Rudert
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Peine/Wolfsburg/Gifhorn

Neben vielen privaten Gärten, die im Sommer für Besucher geöffnet werden, sind es die öffentlichen Anlagen und Flächen in der Region Peine, Gifhorn und Wolfsburg, die Besucher anlocken.

Der Wolfsburger Schlosspark

Ende des 17. Jahrhunderts entstand der älteste Teil des heute mehr als 26 Hektar großen Wolfsburger Schlossparks. Der Pavillon wurde 1912 gebaut, der kleine Barockgarten nördlich des Schlosses im Jahr 2000 restauriert. Zahlreiche alte Laubbäume, der Skulpturenpark mit Arbeiten unter anderem von Thomas Kiesewetter und Bernhard Martin sowie die rosa gestrichenen Sitzbänke verleihen dem Park seinen unverwechselbaren Charme.

Es ist Sommer – und in der Region locken Parks, Gärten und Naturschutzgebiete mit ihren blühenden Kostbarkeiten die Besucher an.

Eine Sonderstellung nimmt der Landkreis Gifhorn ein. Das Gelände rund um den Gifhorner Schlosssee ist reizvoll und lockt viele Spaziergänger an, ist aber kein Park oder Garten im herkömmlichen Sinne. Solche frei zugängigen Anlagen gibt es im Landkreis nicht – wohl aber die Heidegebiete.

Die Winkeler Heide

Rund 32 Hektar groß ist die Winkeler Heide. Viele Dünen ziehen sich durch das Gebiet, das von Kiefernwald umrandet wird. Die Schnuckenheide bei Repke ist 20 Hektar groß, neben dem Heidekraut sind es viele Wacholderbäume, die das typische Landschaftsbild prägen.

Der Heilige Hain

Das größte und bekannteste Heidegebiet aber ist der 1913 unter Naturschutz gestellte Heilige Hain bei Betzhorn, ein 56 Hektar großes Naturschutzgebiet mit einem historischen Schafstall. Seinen – nicht ganz unumstrittenen – Namen erhielt der Heilige Hain übrigens in Anlehnung an ein Landschaftsgemälde des Schweizer Malers Arnold Böcklin. Von Ende Juli bis Anfang September blüht die Heide und taucht die Flächen in ein kräftoiges Lila. Dann gibt es auch geführte Wanderungen, Infos dazu unter www.suedheide-gifhorn.de.

Der Burgpark in Peine

Der im Mai 2000 fertiggestellte rund 6000 Quadratmeter große Burgpark in Peine wartet mit freigelegten und restaurierten Teilen der historischen Befestigungsanlage wie Kasematte, Brückenbogen und Burggraben auf. Wer möchte, kann sich auf Hinweistafeln über die vor 1000 Jahren erstmals erwähnte Burg informieren – oder einfach nur die Anlage genießen.

Die Vechelder Wasserburg

Ende des 14. Jahrhunderts entstand die Vechelder Wasserburg, aus der im 17. Jahrhundert das barocke Landschloss wurde – und letztlich das heutige Bürgerzentrum. Von früheren Zeiten künden im Schlosspark noch eine Figurengruppe und das Schlosstor. Prinz Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel ließ den Garten im 18. Jahrhundert vergrößern und zu einem englischen Landschaftsgarten mit Fischteichen und Pflanzen aus Italien und Nordamerika umgestalten.

Von Thorsten Behrens