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Stadt Wolfsburg So funktioniert die halb-virtuelle Ausstellung im Rathaus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg So funktioniert die halb-virtuelle Ausstellung im Rathaus
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20:00 25.04.2019
Diese Kunst hat viele Ebenen: Das Smartphone offenbart eine Überraschung.
Diese Kunst hat viele Ebenen: Das Smartphone offenbart eine Überraschung. Quelle: Frederike Müller
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Stadtmitte

Ausstellung mit Twist: Im Rathaus sind ab sofort Kunstwerke von Wolfsburger Auszubildenden zu sehen. Auf den zweiten Blick bietet das „Atelier der gemischten Realität“ eine Überraschung.

26 der Arbeiten, die in den Projektwochen von „Werk-Stadt-Schloss“ entstanden sind, haben eine zusätzliche Dimension: Wer die App „Artivive“ installiert hat und die Handykamera auf eines der Bilder richtet, bekommt viel mehr zu sehen als die Zeichnung vor ihm. Die beteiligten Azubis haben zu diesen Bildern jeweils Filme produziert und sie quasi online hinterlegt. Die App erkennt die Zeichnung und projiziert.

Augmented Reality im Rathaus

Ein Beispiel: Der Betrachter steht vor einem Bild, das eine menschliche Figur zeigt. Auf dem Smartphonedisplay aber tauchen plötzlich Hände auf, die den Kopf der Zeichnung aufklappen und ein buntes Gehirn hineinschieben. Dabei lässt sich das Programm nicht einmal stören, wenn andere Besucher durchs Bild laufen – Augmented Reality in Wolfsburgs Bürgerhalle.

„Werk-Stadt-Schloss“ lädt jährlich Auszubildende verschiedener Betriebe dazu ein, gemeinsam mit den Kreativwerkstätten Kunst zu erschaffen – und das aktuell zum 27. Mal. Das Projekt bleibe immer lebendig, erklärte Kulturdezernent Dennis Weilmann, da es „den jugendlichen Blick auf die Welt zeigt“.

Bis zum 14. Mai können Besucher in der Bürgerhalle selbst entdecken, wie gut analoge Kunst und virtuelle Medien zusammenspielen.

Von Frederike Müller