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Stadt Wolfsburg „Ein Amerikaner in Paris“ erntet Standing Ovations bei Wolfsburg-Aufführungen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg „Ein Amerikaner in Paris“ erntet Standing Ovations bei Wolfsburg-Aufführungen
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12:21 01.12.2019
Szene aus „Ein Amerikaner in Paris“: Quelle: Boris Baschin
Stadtmitte

George Gershwins Musical „Ein Amerikaner in Paris“ begeisterte am Freitag- und Samstagabend das Publikum im Scharoun-Theater. Die Inszenierung von Christopher Tölle überzeugte mit toller Ausstattung, mitreißenden Choreographien und natürlich der schwungvollen Musik, vorgetragen von Orchester und Darstellern.

Die Inszenierung von Christopher Tölle überzeugte mit toller Ausstattung, mitreißenden Choreographien und natürlich der schwungvollen Musik, vorgetragen von Orchester und Darstellern.Das Stück spielt direkt nach dem Zweiten Weltkrieg in Paris.

Das Stück spielt direkt nach dem Zweiten Weltkrieg in Paris. Ex-Soldat Jerry Mulligan (Tobias Joch) will in Paris bleiben und Karriere als Künstler machen. Er lernt den Pianisten Adam Hochberg (Robert D. Marx) und den Sänger Henri Baurel (Nico Schweers) kennen. Alle drei verlieben sich in die wunderschöne Ballerina Lise Dassin (Mariana Hidemi).

Ein Spiel über Kunst und Liebe

Aus dieser Konstellation entfacht ein Spiel über die Kunst und über die Liebe, beides zum Teil überbordend dargestellt in langen musikalischen Passagen mit collageartigen Choreographien. Im Jahr 1951 wurde das Stück mit Gene Kelly in der Hauptrolle verfilmt und gewann insgesamt acht Oscars.

Regisseur Christopher Tölle, der auch für die Choreographie verantwortlich zeichnete, konnte natürlich nicht wie in der Filmversion mit mehr als 100 Tänzern arbeiten. Aber seine an den Stil der 40er und 50er Jahre angepassten Choreographien waren trotzdem mitreißend. Fünf Tänzerinnen und fünf Tänzer ergänzten das Ensemble und sorgten mit großartigem Tanz für ordentlich Feuer auf der Bühne.

Sehr bunte Leinwandprojektionen

Das Bühnenbild kokettierte ein bisschen mit der berühmten Filmvorlage. Ein großer Teil des Bilds bestand aus sehr bunten Leinwandprojektionen. In kurzen Umbaupausen war dann gelegentlich auch Schwarzbild mit Staubfusseln stilisiert dargestellt.

Ein Amerikaner in Paris. Quelle: Boris Baschin

Das Stück ist im Grunde zur Hälfte ein Ballett. Gerade in den langen rein instrumentalen Strecken, die zum Teil Traumsequenzen zeigen, boten sich die Projektionen an, um im schnellen Wechsel, Eifelturm, Pigalle, Molin Rouge und andere bekannte Pariser Plätze zu zeigen, während die Tänzer spektauläre Szenen zeigten.

Großer Applaus und Standing Ovations

Das Orchester mit Musikern des Krzysztof Klima Festival Orchesters aus Krakau spielte unter der Leitung von Heiko Lippmann hervorragend schwungvoll Gershwins swingende Musik. Stücke wie „’S Wonderful“ oder „I Got Rhythmn“ aus dem Musical gehören längst zu den Standardsongs des Jazz.

Auch das Wolfsburger Publikum ließ sich von der Musik und vor allem von der guten Darstellung mitreißen. Dafür gab es großen Applaus und Standing Ovations.

Von Robert Stockamp

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