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Stadt Wolfsburg Geolis zeigt Lade-Stationen auf einen Blick
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Geolis zeigt Lade-Stationen auf einen Blick
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16:44 27.12.2019
Ladepunkt auf der Braunschweiger Straße: Die e-mobility Station. Geolis zeigt, wo es weitere gibt. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Alle setzten auf Elektromobilität. Die Stadt Wolfsburg geht deshalb ab 2020 von einer stark steigenden Nachfrage nach Ladepunkten aus. Neben der schon jetzt wachsenden Anzahl an Elektrofahrzeugen in Wolfsburg hat die Stadt gemeinsam mit Volkswagen das strategische Ziel definiert, bis 2025 50 Prozent Elektrofahrzeuge im Fahrzeugbestand erreichen zu können. Obwohl die Stadt Wolfsburg öffentliche Ladepunkte nicht selbst aufbaut und betreibt, hat sie ein neues Angebot zur Weiterentwicklung der Elektromobilität in der Stadt geschaffen: Geolis.

Netzwerk wurde aufgebaut

Geolis zeigt bereits seit Anfang des Jahres den Bestand an öffentlich zugänglichen Ladepunkten; derzeit über 350 Stück. Die hierfür notwendigen Daten werden von den meisten Ladesäulenbetreibern aus Wolfsburg im Geolis selbst gepflegt. Die Stadt hat dafür gemeinsam mit Partnern und Betreibern (Volkswagen, Wohnungsbauunternehmen, Wirtschaftsförderern, Stadtwerke und Netzbetreiber) ein Netzwerk aufgebaut, in dem sich zu Planungen für Ladeinfrastruktur und die Weiterentwicklung der Elektromobilität ausgetauscht wird. In Kürze werden im Geolis auch die Standorte der neuen mobilen Ladesäulen abrufbar sein.

Weitere Funktion freigeschaltet

Daneben ist im Geolis jetzt eine weitere Funktion freigeschaltet, die das Standortpotenzial für neue Ladepunkte angibt. Die Information soll vor allem Betreibern und Investoren als erster Hinweis für die Weiterentwicklung von Ladeinfrastruktur in Wolfsburg dienen. Derzeit zeigt das System das Potenzial für neue Schnellladepunkte, später sollen auch die Potenziale für Normalladepunkte (unter 22 kW Leistung) ergänzt werden.

„Informationsangebot für alle Interessierten“

„Mit der Darstellung des Bestands an Ladepunkten wollen wir ein Informationsangebot für alle Interessierten in und außerhalb Wolfsburgs schaffen“, erklärt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Mit der neuen so genannten Heatmap möchte man für aktuelle und künftige Betreiber und Investoren von Ladeinfrastruktur schnell ersichtlich machen, wo Potenziale für neue Ladepunkte in der Stadt liegen. „Ein solches Angebot seitens einer Kommune ist bisher neu", so der OB.

So funktioniert Geolis

Geolis errechnet aus Einzelwerten von Strukturdaten, die wie Schichten übereinander gelegt werden, alle 100 mal 100 Meter auf der Stadtkarte einen Gesamtwert, der das Potenzial für neue Ladeinfrastruktur angibt. Aus den jeweiligen Gesamtwerten wird eine grafische Darstellung- eine sog. Heatmap- generiert, deren Farbverlauf an ein Wärmebild erinnert. Tiefrote Bereiche zeigen ein hohes Potenzial für künftige, öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur.

Für die Einzelwerte greift das Geolis, das auf dem Geoinformationssystem der Stadt basiert, auf Strukturdaten zurück: zum Beispiel die Bevölkerungsdichte im Geschosswohnungsbau oder die Verkaufsfläche des Einzelhandels. Kommen in einer 100 mal 100 Meter- Zelle also viele Parkplätze, eine hohe Einwohnerdichte, ein Einzelhandelsangebot und genügend Stromnetzkapazitäten zusammen, wächst der Gesamtwert (Heatwert) der Zelle und damit das Potenzial für neue Ladeinfrastruktur. Werte einer Zelle beeinflussen auch Werte von Nachbarzellen, um praxisnahe Umkreise um punktuelle Abfragen zu ermöglichen.

Bisher sind die Einzelwerte gleich gewichtet, ein Parkplatz also für den Gesamtwert je Zelle genauso bedeutend wie ein Einzelhandelsangebot. Ob eine andere Gewichtung nötig wird, sollen Erfahrungen mit dem System zeigen.

Nutzer erhalten die Ergebnisse per Klick auf den gewünschten Standort in der Kartenansicht. Diese Abfrage in der Heatmap des Geolis ermöglicht es jedem Nutzer nachzuvollziehen, welches Standortpotenzial vorliegt und auf welcher Grundlage die Bewertung erfolgt ist. Abrufbar ist Geolis im Geoportal der Stadt Wolfsburg unter https://geoportal.stadt.wolfsburg.de/ und dort neben den anderen Angeboten des Portals in der Themenkarte „Elektromobilität“ zu finden.

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