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Stadt Wolfsburg Aktion „Brotkörbchen“: Dehoga unterstützt Tafeln und Caritas
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Aktion „Brotkörbchen“: Dehoga unterstützt Tafeln und Caritas
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20:05 21.05.2019
Jahreshauptversammlung: Andreas Krüger (rechts), Florian Hary (zw. v. r.), Heiko Sturm (Mitte) und Melanie Perricone vom Vorstand des Dehoga-Kreisverbandes ehrten Heinz Niess für 50-jährige Mitgliedschaft. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Die Anzahl der Übernachtungen in den Betrieben des Kreisverbandes Wolfsburg-Helmstedt des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) haben sich im letzten Jahr minimal gesteigert, das berichtete jetzt die Kreisverbandsvorsitzende Melanie Perricone bei der Jahreshauptversammlung im Leonardo Hotel. Zwar ging die Auslastung der gesamten im Dehoga-Kreisverband organisierten Übernachtungsbetriebe um rund 10 Prozent zurück, „dafür ist aber auch das Bettenangebot um 10 Prozent erweitert wurden“, erklärt Perricone.

Die Übernachtungszahlen stiegen somit um 1 Prozent. Lange bleiben die Gäste allerdings nicht in Wolfsburg. Im Durchschnitt gerade einmal 1,6 Übernachtungen hielten sich die Gäste in Dehoga-Betrieben auf. „Das ist allerdings ebenfalls ein Anstieg um 0,1 Nächte“, so Perricone. Die großen Häuser und Ketten seien dabei klar im Vorteil. Sie hätten eine stärkere Reichweite im Internet und eine flexiblere Preispolitik. Das könnten viele kleine Häuser nicht mitgehen.

Während der Jahreshauptversammlung wurde auch die neue Aktion „Brotkörbchen“ vorgestellt, bei der die Dehoga die Wolfsburger Bürgerstiftung unterstützt. Von November bis Dezember werden die Dehoga-Betriebe ihren Gäste bei den Mahlzeiten mit Fähnchen in den Brotkörben darauf hinweisen, dass es Menschen gibt, denen es nicht so gut geht, und ihre Gäste so zum Spenden animieren. „Die Gelder kommen der Tafel und dem Mittagstisch der Caritas entgegen. Leider müssen immer mehr Menschen, vor allem auch ältere, diese Angebote in Anspruch nehmen. Diese Leute wollen wir unterstützen“, erklärt Elmar Engisch, Hoteldirektor im Ruhestand.

Ein Höhepunkt der Versammlung war zudem die Ehrung von Heinz Niess, ehemaliger Wirt der Vorsfelder Gaststätte Zur Erholung, für seine 50-jährige Mitgliedschaft im Kreisverband.

Trinkgeld: 10 Prozent schon lange nicht mehr

Es gehört einfach zum guten Ton: das Trinkgeld. Am Mittwoch, 21. Mai, war der Welttrinkgeld. Die WAZ hörte sich beim Dehoga-Kreisverband um. Wie ist das so, mit dem Trinkgeld?

„Die Höhe des Trinkgeldes ist bei uns in den letzten Jahren konstant geblieben“, sagt Melanie Perricone, Mitinhaberin des Nordsteimker Lindenhofs. Es komme dabei vor allem auf die Veranstaltung an. Da können Florian Hary, ehemals Inhaber der Glöck’l Schnellrestaurants, sowie Ralf Werner, Hoteldirektor der Burg Warberg im Landkreis Helmstedt, nur zustimmen. „Es kommt auf das Klientel an“, sagt Hary. Und Werner ergänzt: „Im normalen Tagesgeschäft kommt mehr Trinkgeld zusammen, als zum Beispiel bei großen Feiern wie Hochzeiten. Da ist in den letzten Jahren zurückgegangen.“

Um die ominösen zehn Prozent, die hierzulande oft als Leitlinie gelten, geht es dabei schon lange nicht mehr. „Die Zeiten sind vorbei“, sagt Werner. „Kleinere Beträge werden oft aufgerundet und ich habe selten erlebt, dass beispielsweise bei einem Essen von 70 Euro, 7 Euro Tringeld gegeben werden“, berichtet er. „Im Durchschnitt kommt man auf 5 bis 6 Prozent“, schätzt Hary.

Wie das Trinkgeld unter dem Personal aufgeteilt ist, komme immer auf die Regelungen im jeweiligen Betrieb an, sagt Hary. „Bei uns ist das Kellnersache“, informiert Werner. Im Lindenhof hingegen, wird das Trinkgeld zu gleichen Teilen auf alle Angestellten aufgeteilt, die daran beteiligt waren, dass der Gast einen schönen Tag hatte, erklärt Perricone. „Guter Service funktioniert schließlich nur im Team“, weiß sie.

Und wer kriegt mehr Trinkgeld? Frauen oder Männer? „Das ist glaube ich eher eine Typ-Frage. Es kommt auf die Persönlichkeit der Servicekraft an“, so Melanie Perricone. Und natürlich auch auf das Klientel. „Bei einer Damenrunde hat natürlich ein Mann bessere Chancen“, lacht Florian Hary.

Von Steffen Schmidt

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