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Stadt Wolfsburg Akku-Racer gehen auf die Rennstrecke
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Akku-Racer gehen auf die Rennstrecke
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00:19 04.06.2019
Akku-Racer-Wettkampf: Auf dem Phaeno-Vorplatz traten sechs Teams aus Wolfsburg mit selbstgebauten Elektro-Mobilen gegeneinander an. Quelle: Sebastian Bisch
Stadtmitte

Elektro-Kettcars der besonderen Art gingen am Samstag vor dem Phaeno an den Start. Dort fand zum sechsten Mal der Akku-Racer-Wettbewerb der Wolfsburger Schulen statt. Die Stadt Wolfsburg und die Ostfalia Hochschule rufen seit 2013 zum Mitmachen auf, später kam das Wissenschaftstheater Phaeno als Kooperationspartner hinzu.

Sechs Teams präsentierten ihre Fahrzeuge auf dem Vorplatz des Phaeno. Vertreten waren die Neue Schule Wolfsburg, Ratsgymnasium, Theodor-Heuss-Gymnasium, Leonardo da Vinci Schule, Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule und auch ein Team der Wolfsburger Beschäftigungs Gesellschaft (WBG). Alle hatten sich gut vorbereitet.

Studenten unterstützen das Projekt

Studenten der Ostfalia Hochschule halfen beim Projekt und betreuten jetzt auch einen Geschicklichkeits-Parcours sowie ein E-Kettcar zum Selberfahren für Zuschauer. Auch ein VIP-Rennen fand statt, bei die Schulleitungen in den selbstgebauten Rennwagen ihrer Schützlinge gegeneinander antraten.

Die Schul-Teams hatten zuvor über mehrere Monate an ihren Fahrzeugen gewerkelt, die nur durch einen Akkubohrer angetrieben werden düfen. „Wir haben uns auch mal spontan getroffen und im Technik-Unterricht am Fahrzeug gebaut“, erzählte Linus Tritthart, 15 Jahre alt, von der Neuen Schule.

Können und Konstruktion

Auf dem Vorplatz lief ein Wettkampf mit drei Kategorien: Beschleunigung – hier war die schnellste Zeit des jeweiligen Teams entscheidend, Ausdauer – bei einer 25 -minütigen Tour ohne zwischendurch den Akku zu wechseln und Geschicklichkeit auf dem Parcours. Dabei war nicht nur das Können, sondern auch die Konstruktion des Akku-Racers entscheidend. Im Anschluss präsentierten die Schüler ihren selbstgebauten Rennwagen im Wissenschaftstheater. Hier wurde von einer Jury auf den Vortrag ebenso wie auf das Design des Fahrzeuges geachtet. Beim Bau der Fahrzeuge standen Elektromobilität und Teamwork im Vordergrund. „Arbeiten im Team ist besonders bei diesem Projekt ein ganz wichtiges Thema“, sagte Prof. Dr. Kay Rüdiger Harms von der Ostfalia Hochschule.

Sechs Schülergruppen aus Wolfsburg traten am Samstag beim sechsten Akku-Racer-Wettbewerb auf dem Phaeno-Vorplatz gegeneinander an. Die unterschiedlichsten Gefährte sind in den letzten Monaten entstanden. Nur eines haben sie gemeinsam: den Antrieb – der besteht aus einem Akkuschrauber. Was unter diesen Voraussetzungen so alles möglich ist, darüber staunten hunderte Zuschauer.

 Zu gewinnen gab es einen Wanderpokal sowie einen Sonderpreis – in diesem Jahr eine Fahrt nach Berlin. „Eigentlich ist aber jeder Sieger, weil sie es alle bis hierhin geschafft haben“, betonte Mareike Blohm, Leiterin des Geschäftsbereichs Schule der Stadt Wolfsburg und Mitglied der Jury. Auch wenn es ein sehr großer Aufwand ist, zahle es sich aus, waren sich die Teilnehmenden einig –und das nicht nur wegen der Preise. „ Es ist zwar anstrengend, aber am Ende ist man stolz wenn man es bis hier hin geschafft hat“, sagte Selina Pollara, 19 Jahre alt, von der WBG. Die holte übrigens mit ihrer Blech-Seifenkisten den Design-Preis. Den Gesamtsieg sicherte sich das THG, das in zwei verschiedenen Klassen antrat. Am schnellsten war die Neue Schule und auf dem Parkours setzte sich Leonardo-da-Vinci durch.

Von Alba Prothmann-Maindo

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