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Stadt Wolfsburg Afrika ganz nah: Applaus für Mokoomba und Nomfusi
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Afrika ganz nah: Applaus für Mokoomba und Nomfusi
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20:06 16.06.2019
Mokoomba: Die afrikanische Band spielte sich schnell in die Herzen der Zuhörer. Quelle: Britta Schulze
Nordstadt

Afrikanische Rhythmen beherrschten den zweiten Abend der Internationalen Sommerbühne im Schloss Wolfsburg. Die Band „Mokoomba“ aus Simbabwe und die südafrikanische Sängerin Nomfusi begeisterten das zahlreich erschienene Publikum.

Besonders die Musiker aus Simbabwe spielten sich schnell in die Herzen der Zuschauer – und vor allem in deren Arme und Beine. Wer keinen Sitzplatz hatte, tanzte zu den treibenden afrikanischen Trommeln und ließ sich von der Spielfreude der sechsköpfigen Truppe anstecken.

Qualitativ auf ganz hohem Niveau

Die Band stammt aus Victoria Falls, nicht weit von dem Ländereck Namibia, Sambia, Botswana und Simbabwe. In ihrer Musik vereint sie viele traditionelle Elemente afrikanischer Musik mit Funk, Soul und anderen Musikstilen. So entsteht eine Musik aus feinstem African Fusion, die qualitativ auf ganz hohem Niveau dargeboten wird.

Internationale Sommerbühne: Die Band „Mokoomba“ aus Simbabwe und die südafrikanische Sängerin Nomfusi traten am Samstagabend im Schloss Wolfsburg auf. Mit treibenden afrikanischen Trommeln und Spielfreude pur hatten sie die Gunst der Zuhörer schnell auf ihrer Seite.

Sänger Mathias Muzaza versprühte mit seiner wunderbaren Stimme sofort afrikanisches Flair. Die Rhythmusgruppe aus Ndaba Coster Moyo (Schlagzeug), Miti Mugande (Percussions) und Abundance Mutori (Bass) sorgte für den eindeutig afrikanischen Einschlag der Musik. Das Publikum war begeistert und bedankte sich mit jubelndem Applaus bei dem Sextett.

Deutlicher Einfluss von Pop und Soul

Etwas weniger typisch, zumindest aus europäischer Sicht war der Auftritt der Südafrikanerin Nomfusi Gotyana, die mit ihrer Band den zweiten Teil des Abends bestritt. In dem Land am Kap mögen sie es sehr, wenn die Musik einen deutlichen Einfluss von Pop und Soul hat. So bot die Sängerin, die unter ihrem Vornamen auftritt, zwar auch großartige Musik, allerdings brannte die Flut nicht mehr so stark wie bei „Mokoomba“.

Weiter Tonumfang und sehr viel Gefühl

Nomfusi, inklusive High Heels und Hochsteckfrisur, etwa 1,50 Meter groß, präsentierte sich als hochenergetische Sängerin mit einer tollen Stimme. Die leicht quiekige Stimme, die die Afrikaner so lieben, blieb weitestgehend angenehm im Hintergrund. Mit einem weiten Tonumfang und sehr viel Gefühl präsentierte Nomfusi Balladen und schnelle Stücke auf beeindruckende Weise.

So ging der Abend nicht in grenzenloser Partystimmung zu Ende, sondern stimmungsvoll. Das passte großartig zu der lauen Sommernacht. Und während Nomfusi im ersten Teil schon einmal mit „Mokoomba“ sang, kamen die Jungs im zweiten Teil auch bei ihrer Performance mal mit auf die Bühne.

Von Robert Stockamp

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