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Stadt Wolfsburg Achtung, sexuelle Belustigung! Klasse Gastspiel von Liedermacher-Duo
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Achtung, sexuelle Belustigung! Klasse Gastspiel von Liedermacher-Duo
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16:34 21.10.2019
Mords Spaß im Hallenbad: Das Duo „Suchtpotenzial“ sorgte für sexuelle Belustigung. Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

Das Liedermacher-Duo von Suchtpotential gastierte am Freitagabend mit seinem Programm „Sexuelle Belustigung“ im Hallenbad vor mehr als 100 gut aufgelegten Gästen.

Anbagger-Tipps, fragwürdige Konzepte für den Weltfrieden und feministische Kampflieder: Im Hallenbad in Wolfsburg gastierte das Liedermacher-Duo Suchtpotenzial mit seiner Show „Sexuelle Belustigung“.

Für Ariane Müller und Julia Gámez Martin war es bereits das zweite Gastspiel in Wolfsburg. Was mit „sexueller Belustigung“ gemeint ist, wurde ziemlich schnell klar. Mit rabenschwarzen Humor, feministischen Gags und der Einbindung brandaktueller Themen wie der „MeToo“-Bewegung oder der Generation Instagram wurde dem Publikum gesellschaftskritisch der Spiegel vorgehalten.

Kartoffelsalat für den Weltfrieden

Die beiden verstanden es, mit Witz und Charme ihre Anliegen musikalisch abzuarbeiten. So bekamen die Zuhörer beispielsweise ein „Feministisches Kampflied“ über die Ungleichbezahlung der Frauen im Beruf zu hören. Ein anderer Song handelte über Kartoffelsalat, den ja bekanntlich „alle lieben“ und der daher den Weltfrieden begründen könnte.

In einem anderen Stück bewies Julia Gámez Martin, dass sie eine Vielzahl deutscher Dialekte perfekt beherrscht. Oder es wurden den Frauen im Hallenbad moderne „Anbaggertipps“ mit auf dem Weg gegeben, um sich den verängstigten Männern in der Disco annähern zu können.

Heiße Gesangsduelle

Das bunt gemischte Publikum klatsche schon nach dem ersten Lied begeistert Beifall. Die beiden lieferten sich gewohnt „unverklemmt“ heiße Gesangsduelle und Wortgefechte, bei denen auch die Zuschauer aufgrund der Geschwindigkeit gefordert waren gedanklich mitzuhalten.

Das beste Alcopop-Duo der Welt, wie sie sich selbst gern nennen, lernte sich am Theater Ulm kennen. Seit 2013 arbeiten die beiden Musikerinnen erfolgreich als Comedy-Duo zusammen und schreiben weiterhin alle Texte selbst. Sie waren schon in diversen Shows und Liveauftritten zu sehen und haben mit ihrem dritten Bühnenprogramm weiterhin viel vor.

Zuschauer begeistert

So beschrieben sie ihre anfänglichen Tourneen als „Ochsentour“ die sie auch in die entlegensten Provinzen Deutschlands führte. Die Message die Suchtpotential rüberbringen wollte gefiel auch Martina Schmidt (54) aus Braunschweig, die auch schon die erste Show live miterlebt hatte.

„Die Lieder gefielen mir wieder sehr, es war ein richtig lustiger Abend. Ich mag es, dass die beiden politisch Position beziehen, dies aber lustig und schlau verpacken“. So sah es auch ihre Freundin Karin Meier (54) aus Düsseldorf „Ich finde die beiden sehr witzig und mag besonders ihre Mega-Stimmen“.

Den Gästen gefiel die Darbietung merklich, so forderten sie nach dem offiziellen Teil noch eine Zugabe mit lautem Beifall. Dies ließen sich die beiden Powerfrauen natürlich nicht zweimal sagen und besangen mit ihrem letzten Lied auch das Statement des Abends. „Make Love, not War“.

Von Tobias Broska

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