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Stadt Wolfsburg 590 Erstsemester starten Studium in Wolfsburg
Wolfsburg Stadt Wolfsburg 590 Erstsemester starten Studium in Wolfsburg
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20:57 20.09.2019
Es geht wieder los: 590 Erstsemester beginnen zum Wintersemester an der Wolfsburger Ostfalia ihr Studium. Quelle: Kevin Nobs (Archiv)
Wolfsburg

Wo finden die Vorlesungen statt, wie finde ich eine preiswerte Wohnung oder ein WG-Zimmer, in welcher Kneipe sind nette Leute – vor diesen und anderen Fragen stehen 590 Studenten, die zum Wintersemester an der Ostfalia ihr Studium beginnen. Am Montag ist die offizielle Begrüßung im CongressPark, doch die jungen Leute haben sich schon viel früher überlegt, was sie studieren wollen –und haben sich auch mit Wolfsburg beschäftigt.

Für Lennart Kahlstorff war schnell klar, dass er Gesundheitswesen in Wolfsburg studieren möchte. Seine Mutter hat ein Gesundheitskissen entwickelt und möchte deshalb in der elterlichen Firma mitarbeiten. In seiner Heimatstadt Wolfenbüttel hat die Ostfalia zwar einen Standort, „aber leider gibt es dort nicht das Fach Gesundheitswesen“, bedauert der 20-Jährige. Deshalb pendelt er nun jeden Tag von seinem Heimatort nach Wolfsburg mit Bus und Bahn. In Wolfsburg war er vorher nur einmal: „Als Kind war ich im Phaeno.“

So sieht das studentische Leben auf dem Campus aus

Muriel Schilling kommt aus Berlin und studiert Gesundheitsmanagement in Wolfsburg. Die 24-Jährige hat bereits eine kaufmännische Ausbildung in diesem Bereich. „Das Studium ist der nächste logische Schritt“, erklärt sie. Dass die junge Frau dafür die Ostfalia auswählte, hat einen praktischen Grund: Den Studiengang gibt es oft nur an Privat-Unis – und die sind teuer.

Muriel Schilling wohnt in Braunschweig und pendelt zur Ostfalia, das habe sich so ergeben. In Wolfsburg eine preiswerte Unterkunft zu finden, sei außerdem nicht leicht. „Die Wohnsituation in Wolfsburg ist schwierig“, sagt die junge Studentin. Und Braunschweig habe auch mehr zu bieten. „Ein wirkliches Nachtleben gibt es in Wolfsburg nicht“, meint Muriel Schilling.

Eine Kneipen-Tour für Erstsemester

Aber es gebe durchaus einige nette Kneipen, sagt Ernst Lang vom AStA, deshalb gibt es für Erstsemester immer eine Kneipen-Tour zum Semesterstart. „Wir gehen an dem Abend in vier bis Bars“, erklärt der 25-Jährige. Diese Touren sind sehr beliebt, rund 100 Ostfalia-Neulinge sind dabei.

AStA ist die Abkürzung für Allgemeiner Studentenausschuss. Es ist eine Organisation von Studenten für Studenten und zentrale Anlaufstelle bei Problemen und Nöten rund um das Studentenleben. Wohnungssuche, Finanzen, Problem im Studium, sogar eine kostenlose Rechtsberatung bietet er. „Die meisten Anfragen drehen sich aber ums Studium“, sagt Ernst Lang.

Keine Probleme bei der Wohnungssuche

Probleme bei der Wohnungssuche gibt es erstaunlicherweise kaum. „Wer flexibel ist, zieht ins Umland“, rät Lang. Er selbst wohnt im Landkreis Gifhorn, stammt aus dem 200 Kilometer entfernten Diepholz und studiert im sechsten Semester Fahrzeugtechnik. Nach seiner Ausbildung als Kfz-Mechatroniker war für ihn klar, dass er Fahrzeugtechnik studieren möchte. Und zwar in Wolfsburg und nicht in Osnabrück, was auch möglich wäre. „Die Nähe zu Volkswagen war der Hauptgrund für meine Wahl“, so Lang. Viele Dozenten hätten dort gearbeitet und bringen viele Erfahrungen aus der Praxis mit. Außerdem gebe es eine große Anzahl von innovativen Unternehmen aus der Automobilbranche. Ernst Lang bereut es nicht, in Wolfsburg zu studieren.

Das ist die Ostfalia

Mit rund 13 000 Studenten zählt die Ostfalia Fachhochschule zu den größten Hochschulen in Niedersachsen. An den Standorten Wolfenbüttel, Wolfsburg, Suderburg und Salzgitter bietet sie mehr als 80 Studiengänge aus den Bereichen Recht, Wirtschaft, Sozial- und Gesundheitswesen sowie Technik und Informatik an. Praxisbezug und Interdisziplinarität stehen dabei im Mittelpunkt. Gerade beginnt das Wintersemester: In Wolfsburg werden 590 Erstsemester erwartet, in Wolfenbüttel 1210, in Salzgitter 560 und in Suderburg 250. Insgesamt gibt es 26100 Erstsemester an den Standorten. Mehr Informationen im Internet unter www.ostfalia.de.

 

Von Sylvia Telge

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