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Stadt Wolfsburg 45 Jahre Städtische Galerie: Müller-Ausstellung „Deine Kunst“ eröffnet
Wolfsburg Stadt Wolfsburg 45 Jahre Städtische Galerie: Müller-Ausstellung „Deine Kunst“ eröffnet
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19:30 20.10.2019
Städtische Galerie: Eröffnung der Ausstellung „Deine Kunst, dritte Fassung“, anlässlich des 45-jährigen Bestehens. Quelle: Gero Gerewitz
Wolfsburg

Anlässlich ihres 45. Geburtstages eröffnete die Städtische Galerie am Samstagabend mit rund 100 geladenen Gästen die Ausstellung „Deine Kunst – The Conditions of Being Art (oder Der Amateur)“ des Berliner Künstlers Michael Müller. Direktorin Dr. Susanne Pfleger begrüßte zahlreiche Förderer der Wolfsburger Kunstszene sowie Vertreter der Stadt und aus der Politik.

Mit dabei waren Ehrenbürger Dr. Hans-Joachim Throl, Dr. Jens Neumann, Falko Mohrs, Graf Günther von der Schulenburg, Immacolata Glosemeyer, Uwe Seel, Kai-Uwe Hirschheide, Frank Poerschke, Zeitzeuge Frank-Helmut Zander, Künstler Eimo Cremer, Rita Werneyer und Perdita Kunze.

Städtische Galerie in der Mildife-Crisis?

Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur, nutzte die von der Direktorin erwähnte drohende „Midlife-Crisis“ im Alter von 45 Jahren geschickt als Steilvorlage für seine eigene Rede, weil er derselbe Jahrgang sei wie die Städtische Galerie und konstatierte: „Mit 45 hat man schon viel erlebt, aber auch noch viel Schönes vor sich.“

Er lud die Gäste ein zum „Dialog, der die Vielfalt der Sichtweisen sichtbar macht und von Neugier, Erkenntnisinteresse und Toleranz geprägt ist.“ Bürgermeister Ingolf Viereck bedankte sich bei der Direktorin, die seit bereits mehr als 26 Jahren in dieser Funktion wertvolle Arbeit für die Galerie geleistet habe, und lobte die Städtische Galerie als Ort, „der Besucher zu eigenem schöpferischen Denken führt´ und seit ihrer Eröffnung bereits 1,6 Millionen Menschen angelockt habe.

Kunst stand im Mittelpunkt

Die Jubiläumsgäste waren jedoch nicht nur als Gratulanten gekommen, sondern auch mit dem Interesse, die vom Berliner Künstler Michael Müller kreativ kuratierte Sammlung in dritter Version zu erkunden. Gleich zu Beginn durchwandert der Besucher einen inszenierten Museums-Shop, der natürlich die Kommerzialisierung der Kunst thematisieren soll. Aber mehr Anleitung oder einführende Worte wollte der Künstler selbst in seiner Rede vorab nicht preisgeben, stattdessen las er schlicht provokativ die lange Liste der in der Einladung aufgeführten Künstler der Sammlung ab.

Unter den Ausstellungsstücken befindet sich eine Fotografie mit dem Titel „Kreidefelsen“ – und zwar gleich viermal. In jeweils anderer Umgebung wirkt die immerselbe Fotografie dennoch entsprechend anders. Neben solch modernen Inszenierungs-Akzenten lassen sich aber auch rein historische Dokumente wiederentdecken. Aus einem geht hervor, dass Wolfsburg fast einen Brunnen vom berühmten Künstler Joseph Beuys bekommen hätte.

Wolfsburg hätte fast einen Beuys-Brunnen gehabt

Mehrere Seiten eines Original-Schriftverkehrs zwischen Beuys und der Stadtverwaltung aus dem Jahr 1959 zeugen hiervon. Ein Modell für den Brunnen am Dunant-Platz hatte der Künstler bereits eingereicht. Warum es nie dazu gekommen ist, bleibt eine weitere spannende Frage, die die Ausstellung aufwirft und den Betrachter zu eigenem weiteren Denken oder Recherchen animiert.

Von der WAZ-Redaktion/swi

Was für ein Schreck: Das Hallenbad war schon gut gefüllt, auf der Bühne alles startklar, als plötzlich der Feuermelder Alarm schlug. Das Gebäude musste wegen der Rauchentwicklung evakuiert werden. Mit einer halben Stunde Verspätung trat dann das Leo Betzl Trio auf. Und später wurde sogar noch getanzt.

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