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Stadt Wolfsburg 30 Jahre Kinderrechte: Wolfsburg feiert großes Fest
Wolfsburg Stadt Wolfsburg 30 Jahre Kinderrechte: Wolfsburg feiert großes Fest
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11:52 29.09.2019
30 Jahre Kinderrechte: Es gab viele Kreativangebote vor der City-Galerie. Quelle: Gero Gerewitz
Stadtmitte

Kinder haben Rechte. Das ist seit 30 Jahren in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben. Dazu gehört, dass Kinder zu allen Fragen, die sie betreffen, ihre Meinung sagen dürfen. Das steht in Artikel 12 der Konvention und deshalb hat die Stadt einen Kinderbeirat eingerichtet. Am Samstag stellte die Jugendförderung die 27 Mitglieder offiziell vor der City-Galerie vor – im Rahmen eines kleinen Festes, bei dem sich alles um 30 Jahre Kinderrechte drehte. Außerdem erhielten die Mitglieder symbolische Ausweise.

Bürgermeister Ingolf Viereck unterstrich, wie wichtig es ist, dass Kinder sich aktiv einbringen, ihre Wünsche klar sagen und mitgestalten. Auch Kritik sei gefragt: „Ihr könnt auch den Finger in die Wunde halten, wenn etwas nicht gefällt“, erklärte der SPD-Politiker.

Der Kinderbeirat der Stadt wurde offiziell vorgestellt

Ein Jahr lang treffen sich die neuen Mitglieder des Kinderbeirats und sprechen über Themen, die sie bewegen. Mobbing, Klimawandel, aber auch die Gestaltung der Baugebiete sind Themen. Anna Liebe ist von Anfang an im Wolfsburger Kinderbeirat. In der Schule hatte die Zwölfjährige davon erfahren. „Es macht richtig Spaß“, erzählt sie, deshalb arbeitet sie jetzt schon zum fünften Mal mit. Auch Ariana Fiebich Monroy sitzt in dem Gremium. „Wir sind bei den Planungen der Baugebiete eingebunden“, sagt sie. „Das finde ich wichtig.“

Viele Kreativ-Angebote vor der City-Galerie

30 Jahre Kinderrechte und der Weltkindertag, der kürzlich war – Gründe genug für die Jugendförderung, am Samstag ein Fest vor der City-Galerie zu veranstalten. Sämtliche Einrichtungen waren dabei vertreten: Das Westhagen-Team, zu dem FBZ, Bunte Grundschule und Bauspielplatz gehören, lud kleine Besucher ein, ein Blatt Papier zu gestalten – mit eigenem Foto und eigenen Gedanken zu Kinderrechten. „Wir wollen eine Kinder-Galerie schaffen“, erklärte Petra Dörnbach, Koordinatorin beim FBZ.

Insektenhotels und Nistkästen bauen

Das Freizeitheim Detmerode lud Kinder ein, Insektenhotels zu bauen, am Stand des Aktivspielplatzes Buntspecht wurden Nistkästen aus Tetra Pac-Kartons gebastelt, die Kindernothilfe war mit Glücksrad vertreten und die Wolfsburger Unicef-Gruppe informierte über Kinderrechte. „Das bunte Angebot ist nur möglich, weil wir so viele Mitstreiter haben“, lobte Judith Wurm, Fachgebietsleitung Jugendförderung.

Von Sylvia Telge

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