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Stadt Wolfsburg 10 914 Euro kommen bei Entenrennen zusammen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg 10 914 Euro kommen bei Entenrennen zusammen
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16:00 26.11.2019
Für die Hospizarbeit und für die Clinic-Clowns: Die Organisatoren von „Vier für Wolfsburg“ übergaben den Erlös des Wolfsburger Entenrennens in der Autostadt. Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

Das Entenrennen in der Autostadt Ende September war nicht nur für Teilnehmer und Zuschauer eine Riesengaudi. Durch Entenverkauf und großzügiger 4500-Euro-Spende der Volkswagen Vertriebsbetreuungsgesellschaft kamen außerdem noch stolze 10 914 Euro zusammen. Gestern übergaben die Organisatoren von „Vier für Wolfsburg“ das Geld: Eine Hälfte geht an die ambulante Hospizarbeit für Kinder, die andere bekommt der Verein „Clinic Clowns“.

Die Freude bei beiden Einrichtungen war natürlich groß über die Spende. 15 Familienbegleiter gibt es zurzeit im Hospizverein, die schwerstkranken Kindern und deren Familien in der schwierigen Zeit beistehen. „13 Kinder in neun Familien betreuen wir aktuell“, erklärt Lucas Weiß, Geschäftsführer des Hospizhauses. Das seien deutlich zu wenig, denn eigentlich sollten immer zwei Familienbegleiter pro Familie zur Verfügung stehen. „Wir suchen noch Ehrenamtliche“, so Weiß.

„Wir weinen, aber lachen auch zusammen“

Brigitte Kühn ist seit knapp fünf Jahren als Familienbegleiterin unterwegs. „Die Arbeit ist hart, aber schön“, erzählt sie. „Wir weinen, aber lachen auch zusammen“, fügt ihre Kollegin Ulrike Leins hinzu, die seit einem Jahr Kinder und Familien unterstützt.

Der Aufgabenbereich der beiden Frauen ist groß: Er reicht vom Spielen, Shopping im DOW bis zum Eis essen. Und Zuhören sei ganz wichtig. Es gehe darum, Zeit zu schenken – dem schwerkranken Kind, den Eltern, Großeltern, aber auch den Geschwisterkindern, die oft zu kurz kommen. „Nicht aus böser Absicht“, sagt Brigitte Kühn, sondern weil einfach die Zeit fehle.

Seit einem Jahr sind die Clinic-Clowns in Wolfsburg

DieClinic-Clowns erhielten von der Initiative „Vier für Wolfsburg“, zu der VfL Wolfsburg, Badeland, Audi BKK und IG Metall gehören, die andere Hälfte der Spende. Der Verein aus Hannover besucht Krankenhäuser in der ganzen Region. „Seit einem Jahr wir ins Wolfsburger Klinikum“, erklärt Vorstand Reinhold Bretall, der früher selbst als Clown die kleinen Patienten aufmunterte.

Bei der ehrenamtlichen Arbeit sei vor allem Fingerspitzengefühl wichtig, erklärt Clown-Frau Feodora alias Tanja Klinger. Manche Kinder sind offen, andere sehr verschlossen. „Über ein Kuscheltier lässt sich gut ein Kontakt zu dem kleinen Patienten herstellen“, sagt Bretall.

Von Sylvia Telge

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