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Lesermeinung Windräder, A39, Fußgängerbrücke: „Viel zu viel Bürokratie und endlose Debatten“
Wolfsburg Meinung Lesermeinung Windräder, A39, Fußgängerbrücke: „Viel zu viel Bürokratie und endlose Debatten“
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14:00 29.11.2019
Die A39 endet aktuell noch bei Tappenbeck. Der Weiterbau bis Lüneburg ist geplant. Quelle: Manfred Hensel
Wolfsburg

Den folgenden Leserbrief schreibt Hans-Jürgen Bücking aus Neuhaus.

Ich kann nur jeden Tag wieder den Kopf schütteln über unsere Bürokratie in Stadt und Land.

Beispiel Brücke Westhagen nach Detmerode: Da wird geplant und geplant – seit fünf Jahren – und endlich, sie soll kommen – aber Fertigstellung 2021? Was dauert denn da so lange? Da war doch schon mal eine Brücke.

Beispiel Feuerwehr Hattorf: Das ist in meinen Augen schon ein Schildbürgerstreich. Da platzt ein Feuerwehrhaus aus Altersgründen und Enge schon fast aus allen Nähten (oder Wänden), aber statt geplant wird lieber verplant. Wofür bekommen die „Sachbearbeiter“ eigentlich Ihr Geld im Rathaus?

Vielleicht sollte man niederländische Fachleute heranziehen, die erledigen so etwas ruckzuck. Ich bin oft genug dort gewesen und staune über superschnelle Entscheidungen und Umsetzung der Bauvorhaben.

Beispiel A 39: Wie lange soll sich eigentlich die Bevölkerung über die lächerlichen Verzögerungen dieses Vorhabens ärgern? Jetzt kommt auch noch ein ehemaliger Großunternehmer und „heult“ herum wegen der „Zerschneidung“seines Grundstückes, anstatt Druck zu machen, dass endlich gebaut wird und die Dörfer von unsäglichen Lkw-Dunst befreit werden.

Das wäre auch ein schönes Beispiel für die Niederländer, die fackeln nicht lange und haben keine endlosen Debatten über Umweltschutz und ähnliches. Der muss zwar sein, aber da brauch man keine jahrelange Diskussion.

Zum Schluss noch die Posse mit den Windrädern: Alle wollen Umweltschutz, „aber bitte nicht vor meiner Tür“. Wo soll der Strom denn in nächster Zeit herkommen? Aus der Steckdose wird es bald nicht mehr gehen, wenn unsere Bürokratie alles zerstört.

Von Hans-Jürgen Bücking