„miteinander“-Verein ist jetzt mit Bulli unterwegs
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Fallersleben „miteinander“-Verein ist jetzt mit Bulli unterwegs
Wolfsburg Fallersleben „miteinander“-Verein ist jetzt mit Bulli unterwegs
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13:00 24.08.2018
Erster Einsatz: Der Bus "Helfi", den Detlef Semerau für den Verein "miteinanderfüreinanderdasein" fährt, ist viel unterwegs.
Erster Einsatz: Der Bus "Helfi", den Detlef Semerau für den Verein "miteinanderfüreinanderdasein" fährt, ist viel unterwegs. Quelle: privat
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Fallersleben

Rund 50 Mitglieder des Vereins „miteinanderfüreinanderdasein“ sind als Alltagsbegleiter für Senioren unterwegs und jetzt mit Bulli ausgestattet. Der Fallersleber Detlef Semerau fährt – und sucht noch Paten.

Verein will sich beim Altstadtfest vorstellen

Beim Altstadtfest wollen sich der Verein und die Bulli-Kooperationspartner auf Lütjes Hof in der Bahnhofstraße einem breiten Publikum vorstellen, um für die Idee zu werben. „Dort gibt es auch Sitzplätze und einen Getränkestand, etwas entfernt vom Trubel“, sagt Semerau. Er hat den Wagen, unterstützt durch Werbepartner, gekauft und hofft auf noch mehr Unterstützer für die Unterhaltung. Semerau ist mit dem Fahrzeug auch privat unterwegs. Für den Verein soll der T6 mit dem Namen „Helfi“ bei Reisen, Kurztrips, Transporte und donnerstags bei Einkäufen mit Personen über 55 Jahren auf Tour sein. Seinen ersten Einsatz absolvierte der Wagen während des Stadtjubiläums, ab September sind längere Strecken geplant.

Infos zum Verein und zum Programm gibt es im Internet

Es geht nach Hamburg zum Fischmarkt, nach Prag, in den Bayerischen Wald und im Dezember nach Dresden auf die Moritzburg, wo „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ gedreht wurde. Mitfahren können immer höchstens acht Personen, gebucht werden meist Doppelzimmer. Infos zu Fahrten und Patenschaften gibt er unter der Handynummer 0172/ 5434199 oder per E-Mail an detlefsemerau@web.de. Infos über den Verein gibt es im Internet unter www.wolfsburg-aktiv.de. „Paten können sich mit einer Signierung auf der Haube verewigen“, sagt Semerau. Wunsch: „Bei genügend Unterstützern könnten wir ein zweites Fahrzeug anschaffen, das dann auch für Rollstuhlfahrer geeignet sein sollte.“ Im T6 „Helfi“ ist nur bedingt Platz.

Von Andrea Müller-Kudelka